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Unternehmenskommunikation

Um als Unternehmen und Ausbildungsbetrieb für Menschen mit Behinderungen attraktiv zu sein, ist es wichtig, die Unternehmeskommunikation inklusiv zu gestalten.

Schaffen Sie ein verständnisvolles Arbeitsklima, indem sich Beschäftigte mit Beeinträchtigungen öffnen können und auch Bewerberinnen und Bewerber nicht das Gefühl haben, auf Behinderungen oder Erkrankungen reduziert zu werden. Bieten Sie geschützte Räume und erfragen Sie die Bedürfnisse Ihrer Mitarbeitenden, sodass Sie gemeinsam nach passgenauen Unterstützungsmöglichkeiten suchen können. 

Möglichkeiten, die Unternehmenskommunikation zu verbessern

    • Achten Sie auf Ihrem Internetauftritt und bei Veröffentlichungen darauf, geschlechtsspezifische  Personenbezeichnungen zu vermeiden. Sprechen Sie bspw. in der Unternehmensphilosophie von Mitarbeitenden statt Mitarbeitern und ergänzen Sie bei Stellenausschreibungen männlich/weiblich/divers. Verwenden Sie zudem Formulierungen wie "Bewerbungen von Menschen mit Behinderungen begrüßen wir". 
    • Achten Sie neben der schriftlichen Kommunikation auch bei der bildlichen Darstellung von Menschen auf Vielfalt und vermeiden Sie Stereotype. Behinderungen können mehr als körperliche Einschränkungen sein, die einen Rollstuhl als Hilfmittel bedürfen. 
    • Intern wie extern sollten Sie barrierefreie Formate zur Verfügung zu stellen. Auch der Newsletter mit Stellenausschreibungen oder der Geschäftsbericht sollten hierbei mitgedacht werden. 
    • Ausgehend vom Zwei-Sinne-Prinzip könnten Sie Videos mit Untertiteln oder Inhalte in leichter oder einfacher Sprache einsetzen, damit möglichst alle Personen auf relevante Inhalte zugreifen können. 
    • Engagieren Sie sich als Unternehmen für Inklusion und machen Sie darauf aufmerksam. Sie können z.B. Angaben zur Schwerbehindertenvertretung oder zur barrierefreien Arbeitsumgebung machen. Eine Unterzeichnung der Charta der Vielfalt (Selbstverpflichtung als Unternehmen, Vielfalt zu fördern) und das Unterstützen von inklusionsfördernden Projekten sollten, falls vorhanden, öffentlich einsehbar sein. 
    • Weisen Sie auf interne Ansprechpartnerinnen und -partner hin, die bei Fragen zum Thema berufliche Teilhabe kompetent zur Verfügung stehen.
    • Stellen Sie intern Informationsmaterialien zur beruflichen Teilhabe von Menschen mit Behinderungen zur Verfügung und etablieren Sie Maßnahmen im Rahmen eines betrieblichen Gesundheitsmanagements, damit Ihre Belegschaft für das Thema sensibilisiert wird.