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Dokumentart(en): Zeitschriftenbeitrag
Titel der Veröffentlichung: Epilepsiekranke wieder in das Arbeitsleben eingliedern

Bei richtigem Arbeitsplatz mindert Anfallsleiden die Leistungsfähigkeit nicht

Bibliographische Angaben

Autor/in:

Schneider, Michael; Seidel, Rainer

Herausgeber/in:

Sozialverband VdK Deutschland e.V.

Quelle:

Sozialrecht und Praxis, 1997, 7. Jahrgang (Heft 3), Seite 169-184, Bonn: Eigenverlag, ISSN: 0939-401

Jahr:

1997

Der Text ist von:
Schneider, Michael; Seidel, Rainer

Der Text steht in der Zeitschrift:
Sozialrecht und Praxis, 7. Jahrgang (Heft 3), Seite 169-184

Den Text gibt es seit:
1997

Inhaltliche Angaben

Beschreibung:

Das steht in dem Text:

In der ausführlichen Darstellung zur Rehabilitation Epilepsiekranker werden eine Fülle an Daten zur Epilepsie angeführt. Dabei wird zunächst auf Häufigkeit, Ursachen, unterschiedliche Anfallsarten und die jeweilige Symptomatik sowie auf Möglichkeiten der Diagnose und Behandlung eingegangen. Anschließend wird der Bereich der Arbeitsplatzgestaltung berücksichtigt.

Hier finden sich Informationen zum Fähigkeitsprofil, zum Anforderungsprofil des Arbeitsplatzes, zu Beeinträchtigungen am Arbeitsplatz, zu begleitenden Hilfen im Arbeitsleben, zur Arbeitsorganisation und -gestaltung, zu Hilfen bei Anfällen und geringer Belastbarkeit sowie zu Schwierigkeiten bei Ausfallzeiten. Zudem werden Fragen des Haftungsrechts und der Mitteilungspflicht bearbeitet.

Im Mittelpunkt steht die Problematik, dass bei Epilepsiekranken die Arbeitslosigkeit etwa das Dreifache der allgemeinen Arbeitslosigkeit ausmacht und viele der berufstätigen Epilepsiekranken unter ihrem Qualitätsniveu arbeiten oder bereits vorzeitig aus dem Arbeitsleben ausgeschieden sind. Die Furcht vor Arbeitsunfällen macht einen wichtige Ursache für Schwierigkeiten bei der Arbeitssuche aus, obwohl Arbeitsunfälle bei Anfallskranken nicht häufiger sind als bei Gesunden.

Daher besteht Anlass, die Maßstäbe kritisch zu prüfen, die bei der Beschäftigung Epilepsiekranker von der Gewerbeaufsicht und der Berufsgenossenschaft angelegt werden, um Epilepsiekranken nicht auf diesem Wege Arbeitsmöglichkeiten zu versperren. Besonders bedeutsam ist dies angesichts der Tatsache, dass es als nachgewiesen gilt, dass eine Berufstätigkeit den Heilungsprozess fördert und konzentrative Anspannung und körperliche Belastung am Arbeitsplatz das Auftreten von Anfällen eher verhindern als auslösen.

Wo bekommen Sie den Text?

Sozialrecht + Praxis - Fachzeitschrift für Sozialpolitiker und Schwerbehindertenvertreter
https://www.vdk.de/deutschland/pages/presse/6320/sozialrecht...

Weitere Informationen zur Veröffentlichung

Sozialrecht + Praxis - Fachzeitschrift für Sozialpolitiker und Schwerbehindertenvertreter
https://www.vdk.de/deutschland/pages/presse/6320/sozialrecht...

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.

Referenznummer:

R/ZS0102/0205

Informationsstand: 21.08.1997