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Dokumentart(en): Zeitschriftenbeitrag Online-Publikation
Titel der Veröffentlichung: Beschäftigung und MS

Bibliographische Angaben

Autor/in:

Rumrill, Phillip D.; Westlake, Sarah; Groetzinger, Deanna [u. a.]

Herausgeber/in:

Multiple Sclerosis International Federation (MSIF)

Quelle:

MS in focus, 2010, Ausgabe 16, London: Eigenverlag, ISSN: 1478-467X

Jahr:

2010

Der Text ist von:
Rumrill, Phillip D.; Westlake, Sarah; Groetzinger, Deanna [u. a.]

Der Text steht in der Zeitschrift:
MS in focus, Ausgabe 16

Den Text gibt es seit:
2010

Ganzen Text lesen (in MS in focus 16/2010) (PDF | 1,4 MB)

Inhaltliche Angaben

Beschreibung:

Das steht in dem Text:

Arbeit (Beschäftigung) bietet die Möglichkeit, den eigenen Lebensstandard zu halten und manchmal auch, diesen - durch neue Kontakte, neue Erfahrungen, aber auch das Gefühl, etwas Sinnvolles zu leisten und seine Fähigkeiten unter Beweis stellen zu können - zu verbessern. In den Industrieländern bedeutet die Teilnahme am Arbeitsleben gleichzeitig aber auch gesund sein, und leider führt dieses Konzept viel zu oft zu einer diskriminierenden Behandlung von Menschen mit MS und anderen Menschen mit Behinderungen.

Die Diagnose MS wird oft schon gestellt, wenn eine Person gerade erst in das Arbeitsleben eintritt oder sich im Entscheidungsprozess befindet, welche beruflichen Interessen und Möglichkeiten ihm oder ihr offenstehen. Auch in späteren Jahren kann diese Diagnose gestellt werden, wenn ein Mensch schon fest im Arbeitsleben integriert ist und bereits seit zehn oder mehr Jahren arbeitet.

Studien, an denen auch Menschen mit MS teilgenommen haben, weisen auf einen hohen Prozentsatz an Arbeitslosigkeit und Verlust des Arbeitsplatzes hin. Berichte aus den USA, Norwegen, Großbritannien, Australien, Spanien, Israel und anderen Ländern zeigen auf, dass eine große Anzahl von Personen, die zum Zeitpunkt der Diagnose in einem Beschäftigungsverhältnis standen, den Arbeitsplatz vorzeitig verlassen haben, zum Teil sogar schon bevor Symptome aufgetreten sind, die ihre Arbeitsfähigkeit einschränken würden. Diese Länder weisen sicher unterschiedliche kulturelle und gesetzliche Voraussetzungen auf. Das Risiko, den Arbeitsplatz zu verlieren, scheint jedoch für Menschen mit MS überall gleich zu sein.

Warum also beenden einige Menschen mit MS ihr Arbeitsverhältnis schon kurz nach der Diagnose? Die Entscheidung für oder wider Beschäftigung ist komplex und hängt von einer Anzahl von Faktoren ab, die sehr viel komplizierter sind als spezifische Symptome oder die Erkrankung selbst.

In dieser Ausgabe von MS in focus werden eine Reihe dieser Themen in Bezug auf das Beschäftigungsverhältnis besprochen - dazu gehören auch Veränderungen am Arbeitsplatz, Planungsstrategien für die Zeit nach dem Arbeitsleben und weitere Themen im Zusammenhang mit der Offenlegung. Obwohl wir uns wegen der unterschiedlichen Gesetzesgrundlagen nicht mit den rechtlichen Aspekten befasst haben, bietet diese Ausgabe doch eine umfassende Darstellung zum Thema Beschäftigung, bei der uns eine Reihe von Universitäten und MS Gesellschaften zur Seite gestanden haben.

[Herausgeberbrief]

Aus dem Inhalt:

- Einführung zum Thema Beschäftigung und MS - Wichtige Fragen
- MS und warum es oft schwierig ist, den Arbeitsplatz zu behalten
- Dem Arbeitgeber von der MS-Erkrankung berichten
- Umgang mit Veränderungen
- Nach dem Beschäftigungsverhältnis - Sorgfältige Planung
- Häufig gestellte Fragen
- Beschäftigung und MS: Globale Studienergebnisse
- Konferenz der Vereinten Nationen über die Rechte von Personen mit Behinderungen
- Projekte und Programme der MS-Gesellschaft
- Interview: Héctor García, Cuernavaca, Mexiko

Wo bekommen Sie den Text?

Magazin MS in focus
https://www.msif.org/resources/

Weitere Informationen zur Veröffentlichung

Magazin MS in focus
https://www.msif.org/resources/

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.

Referenznummer:

R/ZA2344

Informationsstand: 09.12.2013