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Probebeschäftigung

Probebeschäftigung ist eine Leistung, mit der Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber bei der Beschäftigung von Menschen mit Behinderungen unterstützt werden können. Bis zu einer Dauer von drei Monaten können Betriebe und Unternehmen die Kosten für die befristete Probebeschäftigung behinderter, schwerbehinderter und ihnen gleichgestellten Menschen erstattet bekommen.

Im Verlauf der Probebeschäftigung können sich Arbeitgeberinnen beziehungsweise Arbeitgeber und Beschäftigte in aller Ruhe kennenlernen und ausprobieren, ob sie sich eine dauerhafte Zusammenarbeit vorstellen können. Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber haben somit die Chance, ohne Risiko eine geeignete Fachkraft zu finden.

In der Regel dauert die Probebeschäftigung drei Monate.

Eine Person mit Schwerbehinderung bekommt während der Probebeschäftigung Lohn beziehungsweise Gehalt. Sie befindet sich in einem sozialversicherungspflichtigen Arbeitsverhältnis. Eine Übernahme in eine Anschlussbeschäftigung ist wünschenswert, aber keine Fördervoraussetzung.

Der besondere Kündigungsschutz für Menschen mit Schwerbehinderung gilt erst nach sechs Monaten, dementsprechend nicht während der Probebeschäftigung. Auch die Mindestkündigungsfrist für Menschen mit Schwerbehinderung von vier Wochen gilt während der Probebeschäftigung nicht.

Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber, die die Kosten für eine Probebeschäftigung erstattet bekommen, müssen dem zuständigen Integrations-/Inklusionsamt innerhalb von vier Tagen Bescheid geben, wenn das Arbeitsverhältnis beendet wurde.

Förderung

Weitere Informationen zu den Fördermöglichkeiten bei einer Probebeschäftigung finden Sie hier:

Wer hilft bei der Suche nach Probebeschäftigten?

Hier finden Sie Ansprechstellen, die bei der Suche nach potentiellen Azubis und Fachkräften helfen.

Stellenbörsen

Betriebe und Unternehmen können hier Stellenanzeigen aufgeben und nach Fachkräften suchen.