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Fachkräfte einstellen

zwei Personaler und eine Bewerberin im Bewerbungsgespräch

Im Rahmen des demografischen Wandels rücken auf dem Arbeitsmarkt noch nicht ausreichend erschlossene Potenziale, wie von Menschen mit Behinderung, in den Fokus der Unternehmen. Denn diese Potenziale können helfen, die Auswirkungen des Bedarfs an Arbeits- und Fachkräften zu verringern. So sind beispielsweise arbeitssuchende Menschen mit Schwerbehinderung sogar etwas höher qualifiziert als arbeitssuchende Menschen ohne Schwerbehinderung.

Vieles ist möglich – doch wo findet man Mitarbeiter/innen, was ist eigentlich zu beachten und welche Art von Unterstützung gibt es?

Im Folgenden finden Sie dazu weitere Informationen – denn mit entsprechender Unterstützung sind Menschen mit Behinderung wertvolle Mitarbeiter/innen, die den betrieblichen Anforderungen voll und ganz gerecht werden und helfen können, die Vielfältigkeit im Unternehmen zu erweitern.

Stellenbörsen

Unternehmen, die neue Mitarbeiter/innen einstellen möchten, und Jobsuchende finden hier eventuell entsprechende Angebote – speziell unter dem Aspekt der beruflichen Teilhabe von Menschen mit Behinderung.

Bewerbungsverfahren

Die Auswahl von passenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus einer Vielzahl von Bewerbungen ist zeitaufwendig und erfordert eine besondere Sorgfalt der suchenden Arbeitgeber/innen. Unter rechtlichen Gesichtspunkten müssen hierbei viele Vorschriften und Bestimmungen eingehalten werden. Denn Verstöße können Schadensersatzansprüche auslösen, zum Beispiel wenn sich ein Bewerber oder eine Bewerberin aufgrund einer Schwerbehinderung benachteiligt fühlt.

Arbeitsgestaltung

Für die erfolgreiche Inklusion von Menschen mit Behinderung in die Arbeitswelt ist es entscheidend, dass die vorhandenen Fähigkeiten unterstützt und Ausfälle oder Einschränkungen durch eine behinderungsgerechte Arbeitsgestaltung kompensiert werden.

Förderung

Unternehmen können für die Beschäftigung von Menschen mit Behinderung unterschiedliche Arten zur Förderung erhalten. Welche Arten von Fördermittel die berufliche Teilhabe im Rahmen der Neueinstellung unterstützen und wen Sie dazu ansprechen können erfahren Sie hier:

Gut zu wissen

Prinzipiell sind Arbeitgeber/innen verpflichtet zu prüfen, ob bei ihnen freie Arbeitsplätze mit Menschen mit Schwerbehinderung, insbesondere mit denen bei der Agentur für Arbeit arbeitslos oder arbeitsuchend gemeldeten, besetzt werden können. Außerdem haben Unternehmen mit jahresdurchschnittlich monatlich mindestens 20 Beschäftigten auf wenigstens 5 Prozent ihrer Arbeitsplätze Menschen mit Schwerbehinderung zu beschäftigen. Dazu gehören insbesondere Gruppen von Menschen mit Schwerbehinderung, die wegen ihres Alters (ab 50 Jahre) und/oder der Art und Schwere ihrer Behinderung in Bezug auf das Arbeitsleben besonders betroffen sind.

Sollte dies nicht möglich sein, so ist jährlich eine entsprechende Ausgleichsabgabe zu zahlen.

Mehr Informationen zur Ausgleichsabgabe finden Sie unter:

Ansprechpersonen

Personen und Institutionen unter:

Autorin / Autor: (vh) 2017