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Angaben zum Urteil

(Schwer)Behinderung - Vorstellungsgespräch - Verzicht

Gericht:

BAG 8. Senat


Aktenzeichen:

8 AZR 59/20


Urteil vom:

26.11.2020


Grundlage:

SGB IX § 82 S. 2 / SGB IX 2018 § 165 S. 3 / BGB § 130 / ArbGG § 22 / AGG § 15 Abs. 2 / AGG § 6 Abs. 1 S. 2 Alt. 1 / AGG § 7 Abs. 1 / AGG § 1 / AGG § 3 Abs. 1



Leitsatz:

Die in § 82 Satz 2 SGB IX (in der bis zum 31. Dezember 2017 geltenden Fassung) bzw. § 165 Satz 3 SGB IX (in der ab dem 1. Januar 2018 geltenden Fassung) bestimmte Verpflichtung des öffentlichen Arbeitgebers, schwerbehinderte Stellenbewerber/innen zum Vorstellungsgespräch einzuladen, gehört zu den Pflichten des Arbeitgebers, mit denen kein individueller Anspruch bzw. kein individuelles Recht der jeweiligen schwerbehinderten Bewerber/innen auf eine Einladung korrespondiert, auf den bzw. auf das diese rechtswirksam verzichten könnten.

Fortsetzung/Langtext

Rechtsweg:

ArbG Stuttgart, Urteil vom 16.01.2019 - 14 Ca 2090/18
LAG Baden-Württemberg, Urteil vom 26.07.2019 - 7 Sa 15/19



Quelle:

Rechtsprechung im Internet


Referenznummer:

R/R8687


Weitere Informationen

Themen:
  • Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz (AGG) /
  • Benachteiligung / Benachteiligungsverbot /
  • Bewerbungsverfahren / Personalauswahl /
  • Personalauswahl öffentlicher Arbeitgeber

Schlagworte:
  • Anforderungsprofil /
  • Arbeitsgerichtsbarkeit /
  • Arbeitssuche /
  • Auswahl /
  • Auswahlentscheidung /
  • BAG /
  • Bewerberauswahl /
  • Bewerbung /
  • Bewerbungsgespräch /
  • Bewerbungsverfahren /
  • Diskriminierung /
  • Einladungspflicht /
  • Entschädigung /
  • Entschädigungsanspruch /
  • öffentlicher Dienst /
  • Qualifikation /
  • Schadensersatz /
  • Stellenbesetzung /
  • Urteil


Informationsstand: 15.06.2021

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