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Angaben zum Urteil

Auswahlentscheidungskriterium der gesundheitlichen Eignung

Gericht:

VG Berlin 5. Kammer


Aktenzeichen:

5 L 206.15


Urteil vom:

26.11.2015


Grundlage:

GG Art. 33 Abs. 2 / VwGO § 123



Leitsatz:

Die gesundheitliche Eignung der Bewerber ist ein zulässiges Kriterium bei der Auswahlentscheidung für ein Beförderungsamt.

Die Auswahlentscheidung kann aber nur dann auf mangelnde gesundheitliche Eignung eines Bewerbers gestützt werden, wenn der Dienstherr eine Prognose der künftigen gesundheitlichen Entwicklung auf der Grundlage einer individuellen Würdigung des Gesundheitszustandes vorgenommen hat; die Bezugnahme auf krankheitsbedingte Fehlzeiten in der Vergangenheit genügt nicht.

Die neuere Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts zur gesundheitlichen Eignung von Einstellungsbewerbern und Probebeamten ist auf die Auswahlentscheidung für ein Beförderungsamt zu übertragen.

Fortsetzung/Langtext


Quelle:

Justizportal Berlin-Brandenburg


Referenznummer:

R/R7843


Weitere Informationen

Themen:
  • Arbeitsunfähigkeit / Dienstunfähigkeit /
  • Beförderung /
  • Beschäftigungsverhältnis / Arbeitsplatz /
  • Bewerbungsverfahren / Personalauswahl /
  • Personalauswahl öffentlicher Arbeitgeber

Schlagworte:
  • Arbeitsunfähigkeitsdauer /
  • Auswahlentscheidung /
  • Auswahlverfahren /
  • Beamter /
  • Beförderung /
  • Bewerberauswahl /
  • Bewerbung /
  • einstweiliger Rechtsschutz /
  • gesundheitliche Eignung /
  • Gesundheitsprognose /
  • Kriterium /
  • öffentlicher Dienst /
  • Stellenbesetzung /
  • Urteil /
  • Verwaltungsgerichtsbarkeit


Informationsstand: 27.12.2018

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