Inhalt

in Urteilen und Gesetzen blättern

Angaben zum Urteil

Berechnung der Klageerhebungsfrist bei Entschädigungsanspruch nach dem AGG - Auslegung eines unbezifferten Geltungsmachungsschreiben auf Entschädigungszahlung wegen Diskriminierung bei der Bewerbung aufgrund Schwerbehinderung

Gericht:

LAG München 14.Kammer


Aktenzeichen:

14 Ca 14339/14


Urteil vom:

20.10.2015


Grundlage:

AGG § 15 Abs. 1 u. Abs. 4 / ArbGG § 61 b Abs. 1 / BGB § 187 Abs. 1 / BGB § 188 Abs. 2 / BGB §193 / SGB IX §§ 81 ff.



Leitsatz:

Auch ein unbeziffertes Geltendmachungsschreiben im Rahmen der ersten Stufe der gesetzlichen Ausschlussfrist (§ 15 Abs. 4 AGG) löst den Lauf der Klageerhebungsfrist in der zweiten Stufe aus (§ 61 b Abs. 1 ArbGG), wenn die Geltendmachung des Entschädigungsanspruchs dem Grunde nach ausreichend deutlich gemacht wird.

Fortsetzung/Langtext


Quelle:

Arbeitsgerichtsbarkeit Bayern


Referenznummer:

R/R7739


Weitere Informationen

Themen:
  • Arbeitsplatzsuche / Bewerbung /
  • Benachteiligung / Benachteiligungsverbot /
  • Bewerbungsverfahren / Personalauswahl /
  • Neueinstellung / Stellenbesetzung /
  • Personalauswahl öffentlicher Arbeitgeber

Schlagworte:
  • Arbeitsgerichtsbarkeit /
  • Benachteiligungsschutz /
  • Bewerbung /
  • Bewerbungsgespräch /
  • Bewerbungsverfahren /
  • Diskriminierung /
  • Einladung /
  • Einladungspflicht /
  • Entschädigung /
  • Entschädigungsanspruch /
  • Fristablauf /
  • Geltendmachung /
  • Klagefrist /
  • öffentlicher Dienst /
  • Urteil


Informationsstand: 09.10.2018

in Urteilen und Gesetzen blättern