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Angaben zum Urteil

Entschädigungsanspruch wegen Nicht-Einstellung - Diskriminierung wegen Schwerbehinderung - Verfristung der Geltendmachung des Anspruchs, jedoch nicht der Berufungsfrist aufgrund fehlerhafter Rechtsmittelbelehrung

Gericht:

LAG Düsseldorf 7. Kammer


Aktenzeichen:

7 Sa 916/10


Urteil vom:

13.10.2010



Leitsätze:

Die Ausschlussfrist des § 15 Abs. 4 AGG verstößt nicht gegen europäisches Gemeinschaftsrecht. Für das Tatbestandsmerkmal 'Kenntnis' und den daran anknüpfenden Fristbeginn ist es ausreichend, wenn der abgelehnte Bewerber eine Tatsache kennt, die geeignet ist, die Vermutung der Benachteiligung zu begründen. Es ist nicht erforderlich, dass der Bewerber sämtliche in Betracht kommende Tatsachen kennt.

Fortsetzung/Langtext

Rechtsweg:

ArbG Düsseldorf Urteil vom 06.05.2009 - 4 Ca 1276/09



Quelle:

Justizportal des Landes NRW


Referenznummer:

R/R5324


Weitere Informationen

Themen:
  • Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz (AGG) /
  • Arbeitsplatzsuche / Bewerbung /
  • Benachteiligung / Benachteiligungsverbot /
  • Bewerbungsverfahren / Personalauswahl /
  • Neueinstellung / Stellenbesetzung /
  • Personalauswahl öffentlicher Arbeitgeber

Schlagworte:
  • 2-Monats-Frist /
  • Ablehnung /
  • AGG /
  • Arbeitsgerichtsbarkeit /
  • Ausschlussfrist /
  • Bewerberauswahl /
  • Bewerbungsgespräch /
  • Bewerbungsverfahren /
  • Diskriminierung /
  • Eignung /
  • Entschädigungsanspruch /
  • Europäisches Recht /
  • Fristbeginn /
  • Kenntnis /
  • öffentlicher Dienst /
  • Schadensersatz /
  • Stellenbesetzung /
  • Urteil /
  • Verfallsfrist /
  • Verfristung


Informationsstand: 01.02.2013

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