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Angaben zum Urteil

Ablehnung einer Lehramtsbewerberin wegen gesundheitlicher Eignungsmängel

Gericht:

LAG Hamm 5. Kammer


Aktenzeichen:

5 Sa 1/10


Urteil vom:

21.07.2010


Grundlage:

GG Abs 2. Art. 33



Leitsätze:

Mit Art. 33 Abs. 2 GG ist es nicht vereinbar, wenn ein Lehramtsbewerber, der sich in einem früheren Bewerbungsverfahren als ungeeignet erwiesen hat, von zukünftigen Lehrereinstellungsverfahren dauerhaft und einschränkungslos ausgeschlossen wird.

Ein solcher Bewerber ist zum Lehrereinstellungsverfahren zuzulassen, wenn er zumindest plausible Gründe vorträgt und ggf. beweist, derentwegen die Eignungsmängel (hier: fehlende gesundheitliche Eignung) inzwischen weggefallen sind.

Fortsetzung/Langtext

Rechtsweg:

ArbG Arnsberg Urteil vom 04.01.2010 - 1 Ca 1073/08



Quelle:

Justizportal des Landes NRW


Hinweis:

Fachbeiträge zum Thema finden Sie im Diskussionsforum Rehabilitations- und Teilhaberecht der Deutschen Vereinigung für Rehabilitation (DVfR) unter:
http://www.reha-recht.de/fileadmin/download/foren/b/2011/B14...


Referenznummer:

R/R4659


Weitere Informationen

Themen:
  • Bewerbungsverfahren / Personalauswahl /
  • Neueinstellung / Stellenbesetzung /
  • Personalauswahl öffentlicher Arbeitgeber

Schlagworte:
  • Arbeitsgerichtsbarkeit /
  • Begutachtung /
  • Bewerbung /
  • Bewerbungsverfahren /
  • Eignung /
  • gesundheitliche Eignung /
  • gesundheitliche Einschränkung /
  • Lehrer /
  • Multiple Sklerose /
  • öffentlicher Dienst /
  • Schuldienst /
  • Urteil


Informationsstand: 01.12.2010

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