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Angaben zum Urteil

Pflicht zur Einladung zum Vorstellungsgespräch und zur Erkundigung nach dem Bestehen einer Schwerbehinderteneigenschaft

Gericht:

LAG Baden-Württemberg


Aktenzeichen:

4 Sa 18/10


Urteil vom:

06.09.2010



Leitsätze:

1. Die Pflicht zur Einladung zu einem Vorstellungsgespräch entfällt nicht deswegen, weil die ausgeschriebene Stelle als Mutterschaftsvertretung neu zu besetzen ist (§ 82 Satz 1 iVm § 72 Abs. 2 Nr. 7 SGB IX).

2. Macht ein schwerbehinderter Bewerber im Bewerbungsschreiben unklare Angaben über den Grad und die Art seiner Behinderung, so trifft den Arbeitgeber keine Pflicht, sich im Hinblick auf § 1 AGG über den Grad und die Art der Behinderung zu erkundigen.

Fortsetzung/Langtext

Rechtsweg:

ArbG Pforzheim Urteil vom 09.03.2010 - 1 Ca 584/09
Revision eingelegt unter Az. 8 AZR 608/10



Quelle:

Justizportal des Landes Baden-Württemberg


Referenznummer:

R/R3487


Weitere Informationen

Themen:
  • Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz (AGG) /
  • Arbeitsplatzsuche / Bewerbung /
  • Benachteiligung / Benachteiligungsverbot /
  • Bewerbungsverfahren / Personalauswahl /
  • Neueinstellung / Stellenbesetzung /
  • Personalauswahl öffentlicher Arbeitgeber

Schlagworte:
  • Ablehnungsgrund /
  • Anforderungsprofil /
  • Arbeitgeberpflicht /
  • Arbeitsgerichtsbarkeit /
  • Bewerbung /
  • Bewerbungsgespräch /
  • Bewerbungsverfahren /
  • Diskriminierung /
  • Diskriminierungsverbot /
  • Eignung /
  • Einladung /
  • Einladungspflicht /
  • Entschädigung /
  • Entschädigungsanspruch /
  • Meldepflicht /
  • Neueinstellung /
  • öffentlicher Dienst /
  • Schadensersatz /
  • Stellenbesetzung /
  • Urteil


Informationsstand: 04.03.2011

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