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Angaben zum Urteil

Kein Entschädigungsanspruch wegen Benachteiligung im Bewerbungsverfahren

Gericht:

VGH Baden-Württemberg 9. Senat


Aktenzeichen:

9 S 3330/08


Urteil vom:

04.08.2009



Leitsätze:

1. Zwingende Vorgaben eines Anforderungsprofils müssen verbindlich, nachvollziehbar dokumentiert und für die Bewerber erkennbar festgelegt sein.

2. Die Frage ob und ggf. welche Ausgleichsmaßnahmen im Rahmen der schriftlichen Prüfung zur Kompensation einer Behinderung gewährt werden, wird in einem eigenständigen und selbständig rechtsschutzfähigen Verfahren geklärt. Die Behauptung einer tatsächlich besseren Eignung kann im Rahmen des Auswahlverfahrens nicht mehr geltend gemacht werden.

Fortsetzung/Langtext

Rechtsweg:

VerwG Stuttgart Urteil vom 25. Januar 2008 - 2 K 3727/07



Quelle:

Justizportal des Landes Baden-Württemberg


Referenznummer:

R/R3226


Weitere Informationen

Themen:
  • Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz (AGG) /
  • Arbeitsplatzsuche / Bewerbung /
  • Benachteiligung / Benachteiligungsverbot /
  • Bewerbungsverfahren / Personalauswahl /
  • Neueinstellung / Stellenbesetzung /
  • Personalauswahl öffentlicher Arbeitgeber

Schlagworte:
  • Anforderungsprofil /
  • Auswahl /
  • Bestenauslese /
  • Bewerbungsgespräch /
  • Bewerbungsverfahren /
  • Diskriminierung /
  • Diskriminierungsverbot /
  • Eignung /
  • Einladung /
  • Einladungspflicht /
  • Entschädigung /
  • Entschädigungsanspruch /
  • Neueinstellung /
  • öffentlicher Dienst /
  • Stellenbesetzung /
  • Urteil /
  • Verwaltungsgerichtsbarkeit


Informationsstand: 08.12.2009

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