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Bibliographische Angaben zur Publikation

Beitrag A9-2021: Studieren mit länger andauernden Erkrankungen - Nachteilsausgleiche in Prüfungen, Fachveranstaltung des Deutschen Studentenwerk (Teil I)

Umsetzungspraxis des Nachteilsausgleichs



Sammelwerk / Reihe:

Fachbeiträge des Diskussionsforums Rehabilitations- und Teilhaberecht, Fachbeiträge A: Sozialrecht


Autor/in:

Dittmann, Rene


Herausgeber/in:

Deutsche Vereinigung für Rehabilitation e.V. (DVfR)


Quelle:

Heidelberg: Eigenverlag, 2021, 5 Seiten: PDF


Jahr:

2021



Link(s):


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Abstract:


Fachbeiträge A - Sozialrecht:

Thematisch sind die Fachbeiträge des Diskussionsforums Rehabilitations- und Teilhaberecht in fünf Schwerpunktgruppen unterteilt: A: Sozialrecht, B: Arbeitsrecht, C: Sozialmedizin und Begutachtung, D: Konzepte und Politik und E: Recht der Dienste und Einrichtungen.

Die Fachbeiträge A behandeln rechtliche Fragen zum SGB IX sowie in diesem Kontext aktuelle Entwicklungen im sozialen Leistungsrecht. Dazu gehören das Verfahrensrecht, die Hilfsmittelversorgung einschließlich assistiver Technologien (Domotechnik) sowie die Teilhabe am Arbeitsleben und am Leben in der Gemeinschaft. Ein besonderes Augenmerk gilt zudem den Neuregelungen zum Persönlichen Budget, der Unterstützten Beschäftigung sowie der Teilhabe von behinderten Frauen und Müttern mit behinderten Kindern am Leben in der Gesellschaft.

Diskussionsgegenstand:

Studierende mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen können einen Anspruch auf Nachteilsausgleich bei der Absolvierung von Prüfungen haben, wodurch ein wirksamer Abbau von Barrieren im Studium möglich ist. Mit Verweis auf Entscheidungen aus den Jahren 1968 und 1985 werden Nachteilsausgleiche allerdings häufig ohne Einzelfallprüfung abgelehnt, obwohl es seitdem wichtige rechtliche Weiterentwicklungen gab.

Vor diesem Hintergrund hat das Deutsche Studentenwerk im Oktober 2020 eine digitale Fachtagung veranstaltet, um das Thema Nachteilsausgleiche für Studierende mit längeren Erkrankungen aus verschiedenen Perspektiven zu diskutieren.

In diesem Beitrag wird über den Vortrag von Dr. M. Gattermann-Kasper (Universität Hamburg) berichtet, die praktische Einblicke in das Verfahren des Nachteilsausgleichs an der Universität Hamburg gab und ihre Erfahrungen als Beauftragte für die Belange von Studierenden mit Behinderungen teilte.

Bei der Frage nach einem Anspruch auf einen Nachteilsausgleich sei selten strittig, ob eine Gesundheitsbeeinträchtigung vorliegt und diese im Zusammenhang mit einer bestimmten Prüfungsbedingung zu einem Nachteil führt.

Zu häufigen Konflikten führe hingegen die Beurteilung, ob die Gesundheitsbeeinträchtigung die zu prüfenden Kompetenzen und Fähigkeiten beeinflusst. Diesbezüglich gebe es zwischen den Hochschulen sowie zwischen den Disziplinen unterschiedliche Herangehensweisen.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Graue Literatur / Online-Publikation




Bezugsmöglichkeit:


Deutsche Vereinigung für Rehabilitation e.V. (DVfR)
Reha-Recht.de - das Onlineportal für Rehabilitations- und Teilhaberecht
Homepage: https://www.reha-recht.de

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

DVfRA2109


Informationsstand: 17.03.2021

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