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Angaben zum Urteil

Entschädigungsanspruch wegen Benachteiligung eines schwerbehinderten Bewerbers - Nichteinladung zum Vorstellungsgespräch - öffentlicher Arbeitgeber - Hinweis auf Schwerbehinderung im Bewerbungsschreiben

Gericht:

LAG Düsseldorf 5. Kammer


Aktenzeichen:

5 Sa 1346/13


Urteil vom:

20.03.2014


Grundlage:

AGG § 15 Abs. 2 / AGG § 22 / SGB IX § 82



Leitsätze:

1) Unterlässt es der öffentliche Arbeitgeber entgegen § 82 Satz 2 SGB IX, einen schwerbehinderten Bewerber zu einem Vorstellungsgespräch einzuladen, so ist dies eine geeignete Hilfstatsache nach § 22 AGG.

2) Dies gilt jedenfalls dann, wenn der Bewerber im Bewerbungsschreiben wörtlich auf seine 'Schwerbehinderung' hingewiesen hat.

Fortsetzung/Langtext

Rechtsweg:

ArbG Düsseldorf Urteil vom 21.10.2013 - 7 Ca 3632/13
BAG Urteil vom 22.10.2015 - 8 AZR 384/14



Quelle:

Justizportal des Landes NRW


Referenznummer:

R/R6390


Weitere Informationen

Themen:
  • Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz (AGG) /
  • Arbeitsplatzsuche / Bewerbung /
  • Benachteiligung / Benachteiligungsverbot /
  • Bewerbungsverfahren / Personalauswahl /
  • Neueinstellung / Stellenbesetzung /
  • Personalauswahl öffentlicher Arbeitgeber

Schlagworte:
  • Ablehnungsgrund /
  • Anforderungsprofil /
  • Arbeitsgerichtsbarkeit /
  • Auswahlverfahren /
  • Benachteiligungsgrund /
  • Bewerberauswahl /
  • Bewerbung /
  • Bewerbungsgespräch /
  • Bewerbungsverfahren /
  • Diskriminierung /
  • Diskriminierungsverbot /
  • Entschädigung /
  • Entschädigungsanspruch /
  • fachliche Eignung /
  • Mitteilung /
  • Neueinstellung /
  • öffentlicher Dienst /
  • Schadensersatz /
  • Schwerbehinderteneigenschaft /
  • Stellenbesetzung /
  • Urteil


Informationsstand: 21.10.2016