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Angaben zum Urteil

Entschädigungsanspruch eines schwerbehinderten Bewerbers

Gericht:

LAG Hessen 2. Kammer


Aktenzeichen:

2 Sa 219/07


Urteil vom:

27.06.2007



Leit- oder Orientierungssatz:

Ein schwerbehinderter Bewerber hat keinen Anspruch auf Entschädigung wegen Benachteiligung im Rahmen eines Stellenbesetzungsverfahrens bei einem Arbeitgeber des öffentlichen Dienstes, weil er nicht zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen worden ist, wenn ein relevanter Grad der Behinderung nicht zum Zeitpunkt der Einreichung seiner Bewerbung bzw. dem Ablauf der Bewerbungsfrist vorgelegen hat, sondern erst nachträglich rückwirkend festgestellt worden ist (Revision zugelassen).

Fortsetzung/Langtext

Rechtsweg:

ArbG Darmstadt Urteil vom 29.11.2006 - 8 Ca 411/05
BAG Urteil vom 18.11.2008 - 9 AZR 643/07



Quelle:

Rechtsprechungsdatenbank Hessen


Referenznummer:

R/R2849


Weitere Informationen

Themen:
  • Arbeitsplatzsuche / Bewerbung /
  • Behinderung und Arbeit /
  • Benachteiligung / Benachteiligungsverbot /
  • Bewerbungsverfahren / Personalauswahl /
  • Neueinstellung / Stellenbesetzung /
  • Personalauswahl öffentlicher Arbeitgeber

Schlagworte:
  • Absage /
  • Arbeitsgerichtsbarkeit /
  • Arbeitsplatz /
  • Arbeitssuche /
  • berufliche Integration /
  • Bewerbungsverfahren /
  • Diskriminierung /
  • Diskriminierungsverbot /
  • Entschädigung /
  • Entschädigungsanspruch /
  • Neueinstellung /
  • öffentlicher Dienst /
  • Stellenbesetzung /
  • Urteil


Informationsstand: 26.02.2008