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Arbeitsgestaltung

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Behinderungsgerechte Arbeitsgestaltung

Zur späteren Ausübung eines Berufes sind bestimmte Fähigkeiten erforderlich, die im direkten Zusammenhang mit den Anforderungen durch die auszuübende Tätigkeit stehen.

Bei Menschen mit Behinderung kann es zu Abweichungen zwischen Arbeitsanforderungen und der durch die Behinderung eingeschränkten oder ausgefallenen Fähigkeiten kommen.

Für den beruflichen Einstieg, Verbleib oder Wiedereinstieg ist es deshalb wichtig, dass vorhandene Fähigkeiten unterstützt und behinderungsbedingte Ausfälle oder Einschränkungen durch die Gestaltung

  • des Arbeitsplatzes (durch Hilfsmittel),
  • der Arbeitsorganisation (Arbeitsablauf, Arbeitszeit, Pausen, Telearbeit usw.) und
  • der Arbeitsumgebung / des Arbeitsumfeldes (Zugangs- und Verkehrswege, Sanitäreinrichtungen, Klima, Beleuchtung, Lärm usw.)

ausgeglichen werden.

Institutionen wie beispielsweise die Integrationsämter und Agenturen für Arbeit bieten dazu Unterstützung durch den Technischen Beratungsdienst und Fördermittel an.

Generell gilt

Eine behinderungsgerechte Arbeitsgestaltung ist das Ergebnis einer grundlegenden ergonomischen Gestaltung unter Beachtung der Barrierefreiheit und spezieller behinderungsbezogener Gestaltungsmaßnahmen, persönlicher Neigungen und gesetzlicher Vorgaben mit dem Ziel die Beschäftigung zu ermöglichen und zu sichern. In der Praxis werden dazu oft Hilfsmittel eingesetzt.

Gut zu wissen

Schwerbehinderte und gleichgestellte Arbeitnehmer/innen haben gegenüber Unternehmen einen Rechtsanspruch auf behinderungsgerechte Beschäftigung, bei der sie ihre Fähigkeiten und Kenntnisse möglichst voll einsetzen und entwickeln können. Das Unternehmen hat dabei die Pflicht zu prüfen, welche Fähigkeiten und Einsatzmöglichkeiten bestehen.

Mehr Informationen dazu finden Sie unter:

Ansprechpersonen

Personen und Institutionen zur Beratung und Förderung finden Sie unter:

Autorin / Autor: (vh) 2017