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Angaben zum Praxisbeispiel

Gestaltung eines Arbeitsplatzes für einen gehbehinderten Augenoptiker

Behinderung und Funktionseinschränkung:

Der Mann hat eine Hüftgelenkschädigung und eine Beinbehinderung. Es sollten bestimmte Körperhaltungen, wie z. B. langes Stehen und starkes Anwinkeln der Beine bzw. eine dadurch bedingte erhöhte Belastung der Hüfte beim Sitzen, bei der Ausübung einer Tätigkeit vermieden werden. Der GdB (Grad der Behinderung) beträgt 60.

Ausbildung und Beruf:

Der Mann ist gelernter Fotograf. In Folge eines Unfalls konnte er seinen Beruf nicht mehr ausüben. Deshalb entschloss er sich, eine Umschulung zum Augenoptiker zu absolvieren. Nach der Ausbildung war er eine Zeit lang arbeitslos, bis er nach Absolvierung eines Praktikums fest von seinem jetzigen Arbeitgeber als Augenoptiker eingestellt wurde.

Arbeitsplatz und Arbeitsaufgabe:

Der Sitz-Steharbeitsplatz wurde beim Arbeitgeber neu für den behinderten Mitarbeiter eingerichtet. Der Arbeitsplatz wurde durch die Anschaffung eines Arthrodesenstuhls (Bild 1), der eine unterschiedliche Absenkung der Beine zur Entlastung der Hüfte ermöglicht und durch die spezielle Aufstellung der Geräte im Arbeitsraum auf die Behinderung des Mitarbeiters abgestimmt. Neueste Computertechnik automatisiert die präzise Herstellung von Brillengläsern, so dass anstrengende Handarbeiten in Zwangshaltungen für den Mitarbeiter entfallen (Bild 2). Ein Scanner analysiert dabei die Form des Gestells und gibt die Daten weiter an die Schleifmaschine. Hier wird das Brillenglas dann automatisch in die exakt richtige Form gebracht. Durch diese Maßnahme wurde zusätzlich die Produktivität der Augenoptikerwerkstatt erhöht.

Eingesetzte Hilfsmittel - Anzeigen der Produkte:


Förderung:

Die behinderungsgerechte Gestaltung wurde vom Integrationsamt zu 65 % gefördert. Der Arbeitgeber erhielt zusätzlich von der Arbeitsagentur einen Lohnkostenzuschuss als Eingliederungshilfe.
In REHADAT finden Sie auch die Adresse und Tel.-Nr. der Arbeitsagenturen und Integrationsämter.



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Referenznummer:

R/PB5296



Informationsstand: 15.02.2005