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Angaben zum Praxisbeispiel

Übergang einer Person mit Epilepsie aus einer Werkstatt für behinderte Menschen auf den allgemeinen Arbeitsmarkt

Arbeitgeber:

Der Arbeitgeber ist ein Supermarkt.

Behinderung und Funktionseinschränkung des Mitarbeiters:

Der Mann ist an einem Anfallsleiden bzw. Epilepsie erkrankt und schwerbehindert. Er lebte aufgrund seiner Epilepsie seit seiner Kindheit in einem Wohnheim. Da es bei ihm nur nachts zu Anfällen kommt, ist er tagsüber beruflich einsetzbar.

Übergang Schule - Werkstatt für behinderte Menschen - allgemeiner Arbeitsmarkt:

Der Mann besuchte eine Förderschule. Danach arbeitete er einige Jahre in einer Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM), wo er unter anderem Erfahrungen und Kenntnisse im Materialtransport und Bestellwesen sammeln konnte.
Um sich eine finanzielle Basis für ein eigenständiges Leben außerhalb der WfbM schaffen zu können, suchte der Mann einen Arbeitsplatz auf dem ersten Arbeitsmarkt.
Er wandte sich deshalb an einen Integrationsfachdienst, der den Mann an einen Supermarkt vermitteln konnte. Die hohe Arbeitsmotivation, Zuverlässigkeit, Selbständigkeit und die in der WfbM erworbenen Kenntnisse waren die Grundlage, um den Leiter des Supermarktes zu überzeugen, dem Mann eine Chance zu geben. Es wurde zunächst ein dreimonatiges Praktikum mit einer Arbeitserprobung vereinbart. In dieser Zeit wurde der Mann vom Integrationsfachdienst unterstützt und eingearbeitet. Die anfänglichen Unsicherheiten der Kollegen und Vorgesetzten konnten während des Praktikums ausgeräumt werden. Das Praktikum verlief gut und der Mann konnte die in ihn gesetzten Erwartungen sogar übertreffen. Aus diesem Grund wurde er nach dem Praktikum vom Arbeitgeber fest eingestellt.

Arbeitsumgebung:

Die wirtschaftliche Selbständigkeit ermöglichte es ihm, das Wohnheim zu verlassen und eine eigene Wohnung zu beziehen.

Förderung:

Der Arbeitgeber erhielt vom Integrationsamt eine Einstellungsprämie und einen Lohnkostenzuschuss als Eingliederungshilfe für die Beschäftigung des ehemaligen Mitarbeiters der WfbM. Die Gewährung der Einstellungsprämie und des Lohnkostenzuschusses wurden dabei durch spezielle Sonderförderprogramme ermöglicht.
In REHADAT finden Sie auch die Adressen und Tel.- Nummern der Integrationsämter und der Integrationsfachdienste.



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REHADAT-talentplus zum Thema Sonderförderprogramme



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  • ERGOS - aktuelle tägliche Dauerleistungsfähigkeit (Last/Herzfrequenz) /
  • IMBA - Arbeitszeit /
  • IMBA - Ausdauer (psychisch) /
  • IMBA - Umstellung /
  • IMBA - Verantwortung /
  • IMBA - physische Ausdauer (Last/Herz-Lungensystem) /
  • MELBA - Ausdauer (psychisch) /
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  • MELBA - Verantwortung


Referenznummer:

R/PB4129



Informationsstand: 04.04.2012