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08.12.2022 | Der Bund legt Eckpunkte für mehr Barrierefreiheit vor

Bundesinitiative Barrierefreiheit

Die Bundesregierung plant das Vorantreiben von Barrierefreiheit im öffentlichen und privaten Bereich. Am 30.11.2022 beschloss das Bundeskabinett die Eckpunktevorlage "Bundesinitiative Barrierefreiheit - Deutschland wird barrierefrei". Im Fokus liegen die Bereiche Mobilität, Wohnen und Bauen, sowie Gesundheit aber auch die Förderung einer digitalen Barrierefreiheit.

Im Zuge dessen stehen Änderungen im Behindertengleichstellungsgesetz, dem Barrierefreiheitsstärkungsgesetz, sowie dem Allgemeinem Gleichbehandlungsgesetz aus. Barrieren sollen systematisch abgebaut werden. Unter anderem ist geplant, dass private Anbieter von Gütern und Dienstleistungen innerhalb einer Übergangsfrist zum Abbau von Barrieren oder zumindest zum Ergreifen angemessener Vorkehrungen verpflichtet werden sollen. 

Das vollständige Eckpunktepapier finden Sie hier: Eckpunktepapier

Das Eckpunktepapier in Leichter Sprache: Eckpunktepapier (Leichte Sprache)

06.12.2022 | Referentenentwurf zur Förderung eines inklusiven Arbeitsmarktes

Die vierte Staffel der Ausgleichsabgabe soll kommen

Am 24.11.2022 wurde der Referentenentwurf zum Gesetz zur Förderung eines inklusiven Arbeitsmarktes veröffentlicht. Der Referentenentwurf sieht vor, mehr Menschen mit Behinderungen in reguläre Arbeit zu bringen, mehr Menschen mit körperlichen Einschränkungen in Arbeit zu halten und eine zielgenauere Unterstützung für Menschen mit Schwerbehinderung zu ermöglichen.

Zur Erreichung dieser Ziele sind im Wesentlichen folgende Punkte vorgesehen:

  • Eine erhöhte Ausgleichsabgabe für Arbeitgeber, die trotz Beschäftigungspflicht keinen einzigen schwerbehinderten Menschen beschäftigen,
  • Konzentration der Mittel aus der Ausgleichsabgabe auf die Förderung der Beschäftigung auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt,
  • Einbettung eines Sachverständigenbeirates Versorgungsmedizinische Grundsätze in das SGB IX,
  • Genehmigungsfiktion für Anspruchsleistungen des Integrationsamtes. 

Der vollständige Entwurf, der am 01. Januar 2024 in Kraft treten soll, ist auf der Seite des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) abrufbar. Die Stellungnahmen der Verbände, welche demnächst erwartet werden, werden ebenfalls auf der Webseite dokumentiert.

Hier geht's zum Link: Gesetz zur Förderung eines inklusiven Arbeitsmarktes

03.12.2022 | REHADAT-Talentplus in Leichter Sprache

KI-basierte Software übersetzt redaktionelle Inhalte

Heute zum internationalen Tag der Menschen mit Behinderungen möchten wir Sie auf ein ganz besonderes neues Feature bei REHADAT aufmerksam machen.

Im Portal REHADAT-Talentplus werden redaktionelle Texte jetzt nicht nur durch automatisierte Abstracts (kurze Zusammenfassungen) ergänzt, sondern auch in Leichte Sprache übersetzt. Ein Schieberegler oberhalb der Seite lässt die wichtigsten Inhalte der Artikel mit einem Klick in Leichter Sprache erscheinen.

Die Texte wurden mittels Künstlicher Intelligenz (KI) in Leichte Sprache übersetzt und anschließend redaktionell überarbeitet. Das Übersetzungsmodell wird stetig von REHADAT trainiert und liefert somit immer bessere Ergebnisse. 

Gekennzeichnet werden die Übersetzungen in Leichte Sprache wie folgt:
"Sie lesen in Leichter Sprache.
Ein Computer hat diesen Text in
Leichte Sprache übertragen."

Aber schauen Sie doch einfach selbst, ein Beispiel finden Sie hier: Fachkräfte einstellen | REHADAT-talentplus

(EE)

01.12.2022 | Einheitliches Beratungsangebot für Berliner Arbeitgebende

Start der Einheitlichen Ansprechstelle für Arbeitgeber (EAA)

Die EAA, die Einheitliche Ansprechstelle für Arbeitgebende im Land Berlin, startet am 01.12.2022. Die Fortbildungsakademie der Wirtschaft (FAW) wurde vom Berliner Inklusionsamt beauftragt, Unternehmen in Berlin zu beraten und zu begleiten, wenn sie Menschen mit Behinderungen und ihnen Gleichgestellte einstellen wollen.

Die Unternehmen können sich direkt an die EAA mit Sitz in der Bundesallee 39 in Berlin-Wilmersdorf wenden. Die Beratenden suchen die Arbeitgebenden auch gerne in den Betrieben auf. Das Angebot der EAA ist kostenlos und ohne zeitliche Beschränkung.

Die Akademie Berlin der Fortbildungsakademie der Wirtschaft hat die europaweite Ausschreibung vom Inklusionsamt Berlin im Landesamt für Gesundheit und Soziales (LAGeSo) gewonnen und wird damit zur zentralen Ansprechstelle für Arbeitgebende in Berlin. Als solche informiert, berät und unterstützt die FAW alle Arbeitgebenden bei der Ausbildung, Einstellung und Beschäftigung von Menschen mit Schwerbehinderung und ihnen Gleichgestellte.

Unter www.eaa-berlin.de wird eine Internetseite aufgebaut, dort sind in Zukunft aktuelle Informationen zur EAA und geplanten Veranstaltungen zu finden.

Auch wir von REHADAT unterstützen mit unserem breiten Informationsangebot die Arbeit der EAAs und durften vergangene Woche sogar bei der FAW in Berlin vorbeischauen und Frau Unfried, Projektleiterin der EAA, persönlich kennenlernen. Wir wünschen einen erfolgreichen Start!
(EE)

28.11.2022 | Neuigkeiten zur beruflichen Teilhabe

REHADAT-Newsletter veröffentlicht

Logo REHADAT-Newsletter

Der neue REHADAT-Newsletter ist soeben erschienen – mit vielen Neuigkeiten zu REHADAT und zur beruflichen Teilhabe im Allgemeinen. Lesen Sie in dieser Ausgabe über folgende Themen:

  •  Sag ich’s oder sag ich’s nicht? im REHADAT-Podcast
  •  Urteil: Selbstbestimmte Auswahl von Hilfsmitteln gestärkt
  •  REHADAT-kompakt: Hilfsmittel für den Beruf – wer zahlt wann?
  •  Schneller Einstieg für SBV: REHADAT kurz und bündig
  •  Die wichtigsten Inhalte von REHADAT-Talentplus in Leichter Sprache
  •  Lesetipp: Aktuell geförderte Projekte und Studien
  •  Stellungnahme zum BGG: Mehr Forschung zu Frauen mit Behinderungen
  •  Neuer Weg-Weiser in Leichter Sprache zu Bildung und Ausbildung
  •  Aktion Mensch veröffentlicht Inklusionsbarometer Mobilität
  •  Innovatives Curriculum durch Erfahrungen von Usern mit Behinderungen
  •  Weiterbildung „Prävention und Employability“
  •  Jetzt bewerben für Annedore-Leber-Preis 2023
  •  Erfurter Erklärung fordert mehr Anstrengungen für inklusiven Arbeitsmarkt
  •  Neue Termine für REHADAT-Online-Seminare
  •  Der REHADAT-Adventskalender – Lernen Sie uns kennen!
  • Folgen Sie uns auf Social Media! Jetzt auch auf Instagram! 

Wir wünschen eine interesssante Lektüre! Hier können Sie den Newsletter aufrufen: www.rehadat.de/newsletter/aktuelle-ausgabe
(Br)

23.11.2022 | Aktionswoche der Bundesagentur für Arbeit

Internationaler Tag der Menschen mit Behinderungen

Jedes Jahr veranstaltet die Bundesagentur für Arbeit (BA) rund um den Internationalen Tag der Menschen mit Behinderungen (03.12.22) eine Aktionswoche. Dann wirbt sie mit ihren Regionaldirektionen und Arbeitsagenturen dafür, mehr Menschen mit Behinderungen zu beschäftigen oder auszubilden. Die BA selbst geht mit gutem Beispiel voran und hat die gesetzlich geforderte Quote von 5 Prozent weit übererfüllt: Im laufenden Jahr haben 11,3 Prozent aller BA-Beschäftigten eine Schwerbehinderung.

Die BA erinnert daran, dass die Arbeitsagenturen Betriebe darin unterstützen, wenn sie Personen mit Schwerbehinderung einstellen oder ausbilden wollen. Sie zahlen beispielsweise einen Eingliederungszuschuss oder übernehmen die Kosten während einer Probebeschäftigung oder gewähren einen Zuschuss zur Aus- und Weiterbildung. Die Arbeitsagenturen vor Ort können auch bei der behinderungsgerechten Ausstattung der Arbeitsplätze unterstützen.
(CFH)

Quelle: Pressemitteilung der Bundesagentur für Arbeit

21.11.2022 | Gesucht: beispielhafte Inklusion im Arbeitsleben

Jetzt bewerben für Annedore-Leber-Preis 2023

Banner Annedore-Leber-Preis 2023 - Jetzt bewerben / Verschiedene junge Menschen bei Tätigkeiten

Menschen mit einer Behinderung haben besondere Begabungen und sind als Fachkräfte unentbehrlich. Viele Unternehmen haben dies mittlerweile erkannt. Selbstverständlich ist Inklusion im Arbeitsleben jedoch noch immer nicht. Deshalb verleiht der Berufsbildungswerk Berlin e. V., Trägerverein des Annedore-Leber-Berufsbildungswerks (ALBBW), einmal jährlich den Annedore-Leber-Preis. Er zeichnet Unternehmen und Organisationen aus, die sich bei der Eingliederung von Menschen mit Behinderung in Ausbildung und Arbeit beispielhaft hervorgetan haben.

Bewerbungen und Vorschläge für den Annedore-Leber-Preis 2023 können bis zum 10. Februar 2023 eingereicht werden. Das Preisgeld beträgt 1.000 Euro.

Gesucht werden innovative, nachhaltige und zur Nachahmung anregende Projekte, die Potenziale von Menschen mit Handicap stärken und fördern, um ihnen so eine optimale Teilhabe am Arbeitsleben zu ermöglichen. Mit dem Annedore-Leber-Preis soll herausragendes Engagement für Inklusion gewürdigt und sichtbar gemacht werden – auch als Ermutigung für andere, selbst in diesem Bereich aktiv zu werden.

Weitere Informationen sowie das Bewerbungsformular: Annedore-Leber-Preis | albbw.de
(Br)

16.11.2022 | Wunsch- und Wahlrecht bei der Auswahl von Hilfsmitteln

Landessozialgericht stärkt das Selbstbestimmungsrecht von Menschen mit Behinderungen

Das Landessozialgericht Niedersachsen-Bremen hat anders als die erste Instanz die Krankenkasse zur Kostenübernahme eines bestimmten Rollstuhlzuggeräts verurteilt. Der behandelnde Orthopäde des Klägers verordnete ein Rollstuhlzuggerät mit E-Unterstützung, wegen nachlassender Kraft und zunehmender Schulterbeschwerden. Bis dato war der Kläger mit einem Aktivrollstuhl versorgt. Die Kasse lehnte zunächst ab und bot stattdessen einen Elektrorollstuhl an, welcher die Basismobilität sichert. Das LSG kippte die Entscheidung mit der Begründung, dass ein querschnittsgelähmter Versicherter nicht gegen seinen Willen auf einen passiven Elektrorollstuhl verwiesen werden könne, da dies das Selbstbestimmungsrecht eines Menschen mit Behinderungen einschränkt.

Zum Urteil: L 16 KR 421/21

Weitere Urteile zur Hilfsmittelversorgung im Bereich Mobilität und Orientierung: Rechtsprechung zum Hilfsmittelbereich Mobilität | REHADAT-Recht

(Tr)

09.11.2022 | Die Budgets für Arbeit und Ausbildung – verkannte Leistungen?

Online-Diskussion der DVfR gestartet

Logo der DVfR - Deutsche Vereinigung für Rehabiltiation

Das Budget für Arbeit (BfA) und das Budget für Ausbildung sollen Menschen mit Behinderungen bei der Aufnahme einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt unterstützen. Beide Teilhabeleistungen werden nicht wie erwartet in Anspruch genommen.

Woran das liegt und wie die selbstbestimmte Teilhabe an Arbeit besser gefördert werden kann, diskutieren Expertinnen und Experten ab dem 9. November 2022 mit Interessierten in einer öffentlichen Online-Diskussion der Deutschen Vereinigung für Rehabilitation e. V. (DVfR) und ihren wissenschaftlichen Partnern an der Humboldt-Universität zu Berlin (HU) und der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU).

Schwerpunkte der Diskussion "Die Budgets für Arbeit und Ausbildung – verkannte Leistungen?" können u. a. Anspruchsvoraussetzungen für die Budgets, das Bewilligungsverfahren, die Kombination mit anderen Leistungen, Auswirkungen auf die Rente, Ausschluss aus der Arbeitslosenversicherung oder Fragen der Anleitung und Begleitung sein.

Allen Teilnehmenden bietet sich Gelegenheit zum Austausch von Meinungen und vertiefenden Fragen unter Begleitung fachlicher Expertise.

Zur Diskussion: Die Budgets für Arbeit und Ausbildung – verkannte Leistungen? - Fragen – Meinungen – Antworten zum Rehabilitations- und Teilhaberecht | reha-recht.de
(Br)

08.11.2022 | Mehr Anstrengungen für inklusiven Arbeitsmarkt

Erfurter Erklärung veröffentlicht

Ausschnitt Titelseite

Die Behindertenbeauftragten von Bund und Ländern haben im November 2022 in ihrer „Erfurter Erklärung“ Forderungen für einen inklusiven Arbeitsmarkt bis 2030 gestellt und Wege dorthin aufgezeigt. Die Erklärung bezieht sich auf drei Themenbereiche: Inklusives Arbeits- und Sozialrecht, Inklusionsbetriebe und Werkstätten für Menschen mit Behinderungen.  

Gefordert wird z. B., dass die Bundesagentur für Arbeit im Übergangsbereich Schule-Beruf alle Fördermöglichkeiten nutzt, dass die Einheitlichen Ansprechstellen für Arbeitgeber evaluiert werden, dass die finanzielle Unterstützung für den behinderungsbedingten Mehraufwand von Unternehmen ausgebaut wird und dass die Neueinstellung von Personen mit Schwerbehinderung im öffentlichen Dienst erhöht wird.

Zur Erklärung: Erfurter Erklärung 04.11.2022 | tlmb-thueringen.de 
(Br)