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News

13.08.2026 | baua-Bericht: Die stufenweise Wiedereingliederung (STWE) verbessern

Eine qualitative Studie aus Perspektive der zurückgekehrten Beschäftigten sowie betrieblichen Akteurinnen und Akteure

Stufenweise Wiedereingliederung: Was den Erfolg in der Praxis ausmacht

Wie gelingt die Rückkehr in den Job nach längerer Krankheit? Dieser Frage ist das Forschungsprojekt F 2459 der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) nachgegangen. In Gruppendiskussionen mit zurückgekehrten Beschäftigten sowie betrieblichen Akteurinnen und Akteuren wurden Erfahrungen mit der stufenweisen Wiedereingliederung (STWE) untersucht.

Die Ergebnisse zeigen: Vertrauen, offene Kommunikation und eine verlässliche Unterstützung sind zentrale Erfolgsfaktoren. Besonders die Zeit vor der Wiedereingliederung ist für viele Betroffene von Unsicherheit und Druck geprägt. Flexible Arbeitsbedingungen, eine gute Abstimmung im Betrieb und eine gesundheitsgerechte Arbeitsgestaltung fördern hingegen eine nachhaltige Rückkehr.

Die Studie macht deutlich, dass die STWE am besten wirkt, wenn sie Teil einer gesundheitsorientierten Unternehmenskultur und eines gut organisierten Betrieblichen Eingliederungsmanagements (BEM) ist.

(ml)

12.08.2026 | REHADAT-Wissen

Umfrage-Seiten überarbeitet

Zu den meisten der bisher 17 Ausgaben von REHADAT-Wissen hat REHADAT quantitative Umfragen durchgeführt, um mehr über die berufliche Situation von Menschen mit Behinderungen und gesundheitlichen Beeinträchtigungen zu erfahren.

Bisher wurden Umfragen zu folgenden Themen durchgeführt: Adipositas, Asthma, CED, Long COVID, Rheuma, Hörschädigung, Sehbehinderung und Blindheit, Autismus, Rollstuhlnutzung, Inkontinenz und Multiple Sklerose. Aktuell läuft außerdem eine Umfrage zum Thema Depressionen im Arbeitsleben.

Die Umfrage-Seiten wurden frisch überarbeitet und stellen die Erhebungen und ihre Ergebnisse jetzt übersichtlicher und verständlicher dar. Auf jeder Seite finden Sie:

  • eine Einführung in das jeweilige Thema und seine Bedeutung für das Arbeitsleben
  • Informationen zur Durchführung, zum Erhebungszeitraum und zu den befragten Personen
  • die wichtigsten Ergebnisse auf einen Blick
  • einen Link zum ausführlichen Ergebnisbericht als PDF
  • interaktive Diagramme zu ausgewählten Ergebnissen
  • einen Hinweis auf die passende Ausgabe von REHADAT-Wissen
  • die zuständigen Ansprechpersonen

So erhalten Sie schnell einen Überblick und können einzelne Ergebnisse zugleich genauer betrachten.

Zur Übersicht: Umfragen | REHADAT-Wissen
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04.08.2026 | Newsletter veröffentlicht

Was ist neu bei REHADAT?

Der aktuelle REHADAT-Newsletter mit Neuigkeiten zu REHADAT und zur beruflichen Teilhabe von Menschen mit Behinderungen ist online!

In dieser Ausgabe bündeln wir aktuelle Entwicklungen aus Recht, Forschung und Praxis – von einem BGH-Urteil zum AGG über neue Erkenntnisse zu KI und Inklusion bis hin zu frischen Zahlen aus der Schwerbehindertenstatistik. Außerdem blicken wir auf Veranstaltungen im Herbst – darunter die REHACARE, bei der wir mit eigenem Stand vertreten sind.

Ein Grund zum Feiern gibt es nebenbei auch: REHADAT-kompakt erscheint zum 20. Mal.

Wir wünschen eine informative Lektüre mit diesen Themen:

  • 20 Ausgaben REHADAT-kompakt: BEM als Jubiläumsausgabe
  • Kurz erklärt: Was ist OCR-Software?
  • Urteil: Keine Entschädigung für blinde Rehabilitandin
  • Neues Werkstätten-Verzeichnis 2026 veröffentlicht
  • Zum Forschungsstand von KI und beruflicher Teilhabe
  • Neuer eService der BA: Antrag auf Gleichstellung
  • Rund 7,8 Millionen Menschen mit Schwerbehinderung in Deutschland
  • Verwendung der Ausgleichsabgabe: Inklusionsämter veröffentlichen Jahresbericht
  • Neue Plattform für digitale Barrierefreiheit mit 230 hilfreichen Tools
  • Bundesteilhabepreis 2026 zeichnet drei Projekte für inklusiven Berufseinstieg aus
  • Veranstaltungstipps
  • REHADAT-Onlineseminar „Hilfsmittel und technische Arbeitshilfen“ am 29.09.

Zur aktuellen Ausgabe: Newsletter | REHADAT
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21.07.2026 | Live-Talk zur Teilhabe am Arbeitsleben mit VdK

Kostenlose Online-Veranstaltung am 8. September 2026

Am 8. September 2026 lädt aktion luftsprung zum nächsten fit4job Live-Talk ein. Zu Gast ist Dorothee Czennia vom Sozialverband VdK. Das Gespräch trägt den Titel „Teilhabe am Arbeitsleben. Gut informiert. Besser unterstützt."

Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Teilhabe am Arbeitsleben gelingen kann und welche Unterstützungsangebote dabei helfen. Das Format ist interaktiv: Fragen können vorab eingereicht oder live im Chat gestellt werden. Der Talk beginnt um 16:00 Uhr.

Die Teilnahme ist kostenlos. Eine Anmeldung ist über das Formular auf der Website von aktion luftsprung möglich.

Weitere Informationen und Anmeldung: Live Talk | Aktion Luftsprung
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20.07.2026 | Neuer eService der BA

Online-Antrag auf Gleichstellung

Die Bundesagentur für Arbeit bietet den Antrag auf Gleichstellung jetzt auch als eService an.

Eine Gleichstellung mit schwerbehinderten Menschen können Personen beantragen, bei denen ein Grad der Behinderung von 30 oder 40 festgestellt wurde. Voraussetzung ist, dass sie mindestens 18 Stunden pro Woche arbeiten und infolge ihrer Beeinträchtigungen ohne die Gleichstellung entweder ihr bestehender Arbeitsplatz gefährdet ist oder sie keinen geeigneten Arbeitsplatz finden können.

Die Gleichstellung soll Nachteile auf dem Arbeitsmarkt ausgleichen. Dazu gehören zum Beispiel der besondere Kündigungsschutz und Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben.

Zum eService: Antrag auf Gleichstellung | Bundesagentur für Arbeit
Weitere Informationen: Gleichstellung beantragen | REHADAT-Talentplus
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10.07.2026 | REHADAT-kompakt, Ausgabe 20

Betriebliches Eingliederungsmanagement

Das Betriebliche Eingliederungsmanagement (BEM) ist ein strukturiertes Verfahren, das Arbeitgebern und Beschäftigten hilft, gemeinsam Lösungen zu finden, wie die Arbeitsfähigkeit wiederhergestellt, eine erneute Arbeitsunfähigkeit verhindert und der Arbeitsplatz dauerhaft gesichert werden kann.

Ausgabe 20 von REHADAT-kompakt informiert über die einzelnen Schritte bei der Vorbereitung und Umsetzung eines BEM und darüber, wer am BEM beteiligt ist und welche konkreten Maßnahmen hilfreich sein können.

Zur Publikation: REHADAT-kompakt – Inklusionsbetriebe, Ausgabe 20 | REHADAT kompakt

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07.07.2026 | Bundesteilhabepreis 2026

Drei Projekte für inklusiven Berufseinstieg ausgezeichnet

Beim siebten Bundesteilhabepreis wurden in diesem Jahr Projekte prämiert, die junge Menschen mit Behinderungen beim Übergang von der beruflichen Bildung in den Arbeitsmarkt unterstützen. Die Parlamentarische Staatssekretärin Kerstin Griese überreichte die Auszeichnungen im Rahmen der Inklusionstage. Der Wettbewerb ist mit insgesamt 17.500 Euro dotiert; aus 119 Einreichungen wählte eine unabhängige Fachjury aus zwölf Expertinnen und Experten die Preisträger aus.

Den ersten Preis erhielt die Schauspielschule DER KELLER aus Köln für ihr Projekt „Rheinkompanie": Seit September 2024 absolvieren junge Menschen mit und ohne kognitive Beeinträchtigung gemeinsam eine professionelle Schauspielausbildung – mit dem Ziel, in Theater, Film und Fernsehen zu arbeiten. Den zweiten Preis gewann der inKlub e. V. mit einem sechsmonatigen, vollständig barrierefreien Startup-Mentoring-Programm, das gründungsinteressierte Menschen mit Behinderungen dabei unterstützt, eigene Geschäftsideen umzusetzen. Den dritten Preis erhielt die eva Kinderbetreuung GmbH für das Projekt „Inklusion leben", das Menschen mit Behinderungen – darunter viele ohne regulären Schulabschluss – zu Kita-Assistenzkräften qualifiziert.

Der Bundesteilhabepreis wird seit 2019 vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales im Rahmen der Initiative SozialraumInklusiv (ISI) vergeben und von den kommunalen Spitzenverbänden unterstützt.

Mehr Informationen: Der Bundesteilhabepreis | Bundesfachstelle Barrierefreiheit
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29.06.2026 | Neuer BFIT-Leitfaden zu Kosten und Qualität digitaler Barrierefreiheit

Darf es günstig sein?

Die Überwachungsstelle des Bundes für Barrierefreiheit von Informationstechnik (BFIT-Bund) hat einen Leitfaden veröffentlicht, der eine zentrale Frage beantwortet: Wann ist ein günstiges Angebot zur Barrierefreiheit sinnvoll – und wann nicht?

Der Leitfaden macht deutlich, dass Barrierefreiheit keine Zusatzleistung ist, sondern eine Qualitätsanforderung. Nachträgliche Korrekturen kosten ein Vielfaches: Wer Barrierefreiheit erst kurz vor der Veröffentlichung prüft, zahlt häufig doppelt – erst für die ursprüngliche Umsetzung, dann für Nachbesserungen. Günstig ist gut, wenn Barrierefreiheit effizient geplant, mit Standards umgesetzt und sinnvoll geprüft wird. Problematisch wird es, wenn günstige Lösungen vollständige Barrierefreiheit versprechen, aber nur Teilaspekte prüfen.

Der Leitfaden gibt Auftraggebenden konkrete Hinweise: Er listet Warnzeichen für schlechte Angebote, stellt kostenfreie Prüfwerkzeuge vor und enthält eine Checkliste für alle Projektphasen – von der Planung über die Beschaffung bis zum laufenden Betrieb.

Zum vollständigen Leitfaden: https://handreichungen.bfit-bund.de/bfit-leitfaeden/grundlagen/barrierefreiheitundkosten.html

Zu weiteren Handreichungen der BFIT-Bund | REHADAT-Literatur

(as)

28.05.2026 | Mit Talent zum Beruf

Interview mit Steven Elijah Neuhaus

Im REHADAT-Interview berichtet der Künstler Steven Elijah Neuhaus über seinen schulischen und beruflichen Werdegang – geprägt von einer Sehbehinderung, Legasthenie und einer Autismus-Spektrum-Störung.
 
Neuhaus studierte Kunst und qualifizierte sich zusätzlich in Musikproducing und Tontechnik. Er arbeitet heute als Soloartist, Maler und Buchautor. Parallel absolviert er ein Masterstudium in Kommunikationsdesign – als zweites berufliches Standbein.
 
Im Arbeitsalltag begegnet er Reizüberflutung durch gezielte Rückzugsphasen, beim Schreiben nutzt er KI-gestützte Tools zum Ausgleich seiner Legasthenie sowie eine Vergrößerungssoftware am Computer.
 
Zum vollständigen Interview: Steven Elijah Neuhaus | REHADAT-Gute Praxis
(br)

26.05.2026 | Jetzt mitmachen!

Online-Umfrage zur "Arbeitssituation von Menschen mit Depressionen" gestartet

Wie gestaltet sich die berufliche Teilhabe von Menschen mit Depressionen? Mit unserer neuen Online-Umfrage zur „Arbeitssituation von Menschen mit Depressionen“ möchten wir Erfahrungen und Perspektiven von Betroffenen sammeln, um praxisnahe Erkenntnisse zur beruflichen Teilhabe zu gewinnen.

Die Umfrage ist anonym, freiwillig und dauert ca. 20 Minuten.

Teilnahmevoraussetzungen:

  • Depression (mind. eine depressive Episode innerhalb der letzten 2 Jahren)
  • Mindestalter: 16 Jahre
  • Wohnsitz in Deutschland
  • Berufstätig (angestellt, selbstständig, verbeamtet, in Ausbildung oder im Werkstudium sowie in einem Inklusionsbetrieb, einem Zuverdienstprojekt oder in einer WfbM)
  • Keine akute suizidale Gefährdung

Die Ergebnisse werden im Rahmen der Neuauflage von REHADAT Wissen zum Thema „Wie sich die berufliche Teilhabe von Menschen mit Depressionen gestalten lässt“ veröffentlicht (geplant für Ende 2026).

Zur Umfrage: Umfrage Arbeitssituation von Menschen mit Depressionen

(Jo)