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News

16.05.2024 | "Allianz für Aus- und Weiterbildung" ist in den "Sommer der Berufsausbildung 2024" gestartet

Jetzt informieren!

Text

Der "Sommer der Berufsausbildung 2024" ist gestartet!

Damit werben Ministerien, Behörden, Wirtschaft und Gewerkschaften jedes Jahr gemeinsam für die berufliche Ausbildung in Deutschland. Zwischen Anfang Mai und Ende Oktober informieren die Allianz-Partner auf Social-Media und in zahlreichen Veranstaltungen Jugendliche, Eltern und Betriebe zu unterschiedlichen Fragestellungen rund ums Thema Ausbildung.

Über folgende Themen wird informiert:

  • Mai: Perspektiven einer Ausbildung
  • Juni: Ausbildungsplatz suchen und finden
  • Juli: Berufliche Praxis erleben
  • August: Fördermöglichkeiten
  • September/Oktober: Nachvermittlung

Mehr Informationen finden Sie unter: www.aus-und-weiterbildungsallianz.de
(JO)

06.05.2024 | Krankengeld trotz verspäteter AU-Bescheinigung

Fristenfrage bei Krankmeldung geklärt

Auch bei einer verspäteten Arbeitsunfähigkeits-Folgefeststellung hat der Arbeitnehmer oder die Arbeitnehmerin weiterhin Anspruch auf Krankengeld, sofern die Verspätung nicht selbst verschuldet ist. Dies hat das Bundessozialgericht mit Urteil vom 21. September 2023 entschieden.

Die Arbeitnehmerin bezog fortlaufend Krankengeld aufgrund von Arbeitsunfähigkeit bis zum 17. Juni 2018. Am 18. Juni 2018 suchte Sie den Hausarzt auf um die AU-Bescheinigung zu verlängern. Aufgrund eines hohen Patientenaufkommen wurde ihr ein Termin für den 20.06.2018 gegeben. Die weitere Arbeitsunfähigkeit wurde damit nicht am 18. Juni 2018, sondern erst am 20. Juni 2018 ärztlich festgestellt. Aufgrund der damit entstandenen Feststellungslücke von zwei Tagen lehnte die zuständige Krankenkasse die Zahlung von weiterem Krankengeld ab, da damit die nach § 192 Absatz 1 Nummer 2 SGB V aufrechterhaltene Pflichtmitgliedschaft sowie der Krankenversicherungsschutz mit Anspruch auf Krankengeld endet.

Das Bundessozialgericht gab jedoch der Klägerin Recht. In der Begründung wird die grundsätzliche Notwendigkeit einer lückenlosen Arbeitsunfähigkeits-Feststellung für die Bewilligung weiteren Krankengelds betont, jedoch seien Ausnahmen zumutbar, wenn der Versicherte alles in seiner Macht Stehende und ihm Zumutbare für eine pünktliche lückenlose Feststellung der Arbeitsunfähigkeit getan habe. Die Lücke in der ärztlichen Behandlung sei nicht der Arbeitnehmerin zuzurechnen und müsse demnach der Krankenkasse zugerechnet werden. 


Hier gehts zum Urteil in REHADAT-Recht: B 3 KR 11/22 R

Weitere Informationen zur gesetzlichen Krankenversicherung finden Sie im SGB 5 bei REHADAT: SGB 5 - Gesetzliche Krankenversicherung

 

(Tr)

22.04.2024 | Bitte teilnehmen!

Online-Umfrage zu Adipositas im Arbeitsleben

Sprechblase mit drei Balken, die eine Umfrage symbolisieren

Adipositas ist eine chronische Erkrankung und kann Auswirkungen auf die berufliche Tätigkeit haben. Um mehr über die Arbeitssituation von Menschen mit Adipositas zu erfahren, führt REHADAT jetzt eine Online-Umfrage in Kooperation mit dem Adipositas Verband Deutschland e.V. durch.

Gefragt wird unter anderem, wie sich die mit der Erkrankung verbundenen Beschwerden auf den Arbeitsalltag auswirken, wie das kollegiale Umfeld reagiert und welche Formen der Unterstützung und Arbeitsgestaltung als besonders hilfreich erlebt werden.

Die Teilnahme an der Umfrage ist anonym und dauert etwa 25 Minuten. Teilnehmen können alle Menschen mit Adipositas, die berufstätig sind oder sich in der Ausbildung befinden. Die Ergebnisse werden u. a. in eine Ausgabe der Reihe REHADAT-Wissen zum Thema Adipositas im Arbeitsleben einfließen. Wir bedanken uns für Ihre Unterstützung!

Zur: Umfrage Adipositas | REHADAT-Wissen

(js, kn)

19.04.2024 | MOBILITÄT: barrierefrei – selbstbestimmt – zeitgemäß

Inklusionstage des BMAS im Juni 2024

Logo Inklusionstage 2024 Mobilität

Die diesjährigen Inklusionstage des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) stehen unter dem Motto "MOBILITÄT: barrierefrei – selbstbestimmt – zeitgemäß" und finden am 3. und 4. Juni 2024 in Berlin und digital statt.

Diskutiert werden z. B. folgende Fragen: Wie steht es heute um die Mobilität von Menschen mit Behinderungen? Wie stellen sich unterschiedliche Mobilitätsanbieter auf die individuellen Bedarfe ein? Wie lassen sich im öffentlichen Raum Wege und Übergänge inklusiv und sicher gestalten? Wie gelingt die praktische Umsetzung bei den Leistungen zur Mobilität?

Mehr Informationen: Inklusionstage 2024 | gemeinsam-einfach-machen.de
(br)

10.04.2024 | Lotsen in der beruflichen Rehabilitation

Neue Online-Diskussion der DVfR

Logo DVfR - Deutsche Vereinigung für Rehabilitation

 Einen Ausbildungsplatz finden, den Arbeitsplatz anpassen, Zuschüsse beantragen? Hier sind nicht nur Menschen mit Behinderungen oder chronischen Erkrankungen, sondern auch ihre Arbeitgeber bisweilen überfordert. Lotsen könnten ihnen Orientierung und kontinuierliche Begleitung geben. Nur, welche „Navigationshelfer“ gibt es und was bieten sie an?

Darum geht es vom 9. bis 30. April 2024 in der Online-Diskussion „Lotsen in der beruflichen Rehabilitation“ der Deutschen Vereinigung für Rehabilitation e. V. (DVfR) und der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Alle Interessierten können Fragen stellen und mitdiskutieren. Es stehen Expertinnen und Experten zur Verfügung.

Zur Online-Diskussion: Lotsen in der beruflichen Rehabilitation | reha-recht.de
(br)

09.04.2024 | Relaunch Portal REHADAT-Bildung

Informationen zur Berufsfindung und Qualifizierung junger Menschen mit Förderbedarf

3 Smartphone-Ansichten von REHADAT-Bildung

Das komplett überarbeitete Portal REHADAT-Bildung steht mit aktualisierten Inhalten und neuen Formaten in frischem Layout bereit – inklusive KI-generierter Bilder. Die Website informiert Schulabsolvent*innen, Berufseinsteiger*innen und Wiedereinsteiger*innen mit und ohne Förderbedarf sowie pädagogische Fachkräfte über den Einstieg in das Berufsleben.

Zielgruppe sind vor allem junge Menschen mit Beeinträchtigung, die sich zu ihrer beruflichen Zukunft orientieren wollen. Dazu erhalten sie Antworten auf Fragen wie: Welche Berufe gibt es? Welche besonderen Regelungen gelten für Menschen mit Behinderungen? Wer kann meine Fragen beantworten? Wie läuft eine Bewerbung ab? Wer kann mich während der Ausbildung unterstützen?

Der neue Maßnahmenfinder gibt eine Übersicht über die Angebote und Maßnahmen der beruflichen Bildung und ermöglicht die schnelle Navigation über Filter. In der Detailansicht folgt eine Beschreibung der Inhalte, der Zielgruppe und Informationen zur Finanzierung. Alle Informationen stehen nun direkt und ohne Download zur Verfügung.

Podcasts, Erklärvideos, eine Infothek, Checklisten, Lexikon, FAQ und Ablaufgrafiken: für alle Nutzenden gibt es das richtige Format, um komplexe Sachverhalte zu verstehen.

Lehrkräfte aller Bundesländer finden Materialien und Informationen zu Projekten, um Schülerinnen und Schüler mit Behinderungen schon während der Schulzeit bestmöglich bei der Berufsorientierung zu unterstützen. 

Auch Wiedereinsteigerinnen und Wiedereinsteiger, die aufgrund einer längeren Erkrankung aus dem beruflichen Leben ausgeschieden sind, erhalten Informationen zum Neustart. 

Dazu Projektleiterin Andrea Kurtenacker: „Für alle jungen Menschen ist der richtige Start in das Berufsleben enorm wichtig. Wir freuen uns, dass wir besonders jungen Menschen mit Behinderungen umfangreiche und praktische Informationen an zentraler Stelle anbieten können“. 

Der direkte Link zum Portal: www.rehadat-bildung.de
(br)

05.04.2024 | Neue gesetzliche Regelungen

Förderung von Aus- und Weiterbildung

Logo Bundesministerium für Arbeit und Soziales

Seit Sommer 2023 gilt das Gesetz zur Stärkung der Aus- und Weiterbildungsförderung. Zum 1. April 2024 treten weitere umfangreiche Verbesserungen in Kraft, zu denen Elemente der Ausbildungsgarantie und das Qualifizierungsgeld gehören.

Die Ausbildungsgarantie umfasst verschiedene Beratungs- und Unterstützungs­angebote für junge Menschen – angefangen bei der beruflichen Orientierung und Beratung bis hin zu Hilfen bei der Aufnahme und für den erfolgreichen Abschluss einer Berufsausbildung. Neben einem geförderten Berufsorientierungs­praktikum für Schul­abgänger­innen und -abgänger steht künftig auch ein neuer Mobilitäts­zuschuss für Auszu­bildende zur Verfügung. Zudem wird ein Rechts­anspruch auf Förderung einer außer­betrieblichen Berufs­ausbildung zum 1. August 2024 eingeführt, wenn junge Menschen in einer Region mit zu wenig Ausbildungs­plätzen wohnen und trotz eigener Bemühungen keinen Ausbildungs­platz finden.

Das neue Qualifizierungs­geld unterstützt Betriebe, die besonders vom Struktur­wandel betroffen sind. Ziel ist, die Beschäftigten durch bedarfs­gerechte Qualifi­zierung im Betrieb zu halten und Fach­kräfte zu sichern. Das Qualifizierungs­geld wird angelehnt an das Kurzarbeiter­geld als Entgelt­ersatz in Höhe von 60 bzw. 67 Prozent des Netto­ent­geltes gezahlt, welches auf die Zeit der Weiter­bildung entfällt.

Bei der Weiter­bildungs­förderung für Beschäf­tigte wird die Förder­syste­matik mit festen Förder­sätzen und weniger Förder­kate­gorien vereinfacht. Zudem steht die Förderung in Zukunft allen Arbeit­gebern und Beschäf­tigten offen und ist nicht mehr abhängig davon, ob ein Unter­nehmen vom Struktur­wandel betroff­en ist oder es sich um Engpass­berufe handelt.

Weitere Informationen: www.bmas.de
(er)

05.04.2024 | Bitte testen!

Prototyp des trägerübergreifenden „Reha-Antrags“

Logo Reha-Antrag.org - Der Antrag für Reha- und Teilhabeleistungen

Der Prototyp des trägerübergreifenden „Reha-Antrags“ steht ab sofort für eine umfassende Erprobung auf der Website der Bundesarbeitsgemeinschaft für Rehabilitation (BAR) bereit. Antragstellende von Reha- und Teilhabeleistungen und Akteure im Reha-System können bis zum 15. Mai testen, wie nutzerfreundlich, verständlich und umfassend der Antrag gestaltet ist.

Das Ziel ist es, den gemeinsamen Grundantrag bzw. Reha-Antrag so zu gestalten, dass er die Bedürfnisse der Antragstellenden erfüllt. Er soll einen einfachen Zugang zu Reha- und Teilhabeleistungen ermöglichen.

Reha- und Teilhabeleistungen sind zum Beispiel:

  • Leistungen zur medizinischen Rehabilitation (z. B. in einer stationären Rehaklinik oder in einem ambulanten Rehazentrum)
  • Berufsbezogene oder arbeitsplatzbezogene Leistungen (z. B. berufliche Bildungsmaßnahmen oder technische Arbeitshilfen)
  • Leistungen, die eine möglichst selbstbestimmte und eigenverantwortliche Lebensführung in der eigenen Wohnung und im sozialen Umfeld ermöglichen oder Hilfen zur Schul- oder Hochschulausbildung (z. B. Schul- oder Studienassistenz)

Weitere Informationen: www.dvfr.de
(br)

22.03.2024 | Deutschland wird barrierefrei

Neue Bundesinitiative

Logo Deutschland wird barrierefrei

In Deutschland leben rund 13 Millionen Menschen mit Beeinträchtigungen, die durch vielfältige Barrieren an einer unabhängigen und gleichberechtigten Lebensgestaltung gehindert werden. Sie stoßen auf Hürden im Nah- und Fernverkehr, bei der gesundheitlichen Versorgung, bei der Wohnungsuche oder im Internet. Ziel der Bundesregierung ist es, dies zu ändern. Denn alle Menschen müssen dieselben Möglichkeiten haben. Von Barrierefreiheit profitieren alle, nicht nur Menschen mit Behinderungen, sondern auch ältere Menschen oder Familien mit Kindern.

Im November 2022 hat das Bundeskabinett daher die Eckpunkte für die „Bundesinitiative Barrierefreiheit” beschlossen. Alle Ressorts arbeiten eng zusammen, um Barrieren im öffentlichen und im privaten Bereich abzubauen. Schwerpunkte sind zunächst die übergeordnete Gesetzgebung und die Lebensbereiche Mobilität, Gesundheit, Wohnen/Bauen und Digitales. Wichtige Akteure werden eingebunden und arbeiten in einem Beirat zusammen – Länder, Kommunen und Städte, Vertretungen der Wirtschaft und Sozialpartner und natürlich Menschen mit Behinderungen.

Barrierefreiheit ist eine wichtige Zukunftsaufgabe, die von allen gemeinsam angegangen werden muss. Sie ist ein Qualitätsmerkmal für ein modernes und fortschrittliches Land.

Zur Webseite: www.deutschland-barrierefrei.de
(er)

21.03.2024 | Newsletter veröffentlicht

Was ist neu bei REHADAT?

Fernglas

Der aktuelle REHADAT-Newsletter mit Neuigkeiten zu REHADAT und zur beruflichen Teilhabe von Menschen mit Behinderungen ist online!

Themen sind:

  • Neue ISO 9999
  •  Kurz erklärt: Was sind Assistenzsysteme?
  •  REHADAT-kompakt: Jobcoaching
  •  Wer forscht in Deutschland zu Rehabilitation, Teilhabe und Inklusion?
  •  Urteil: Präventionsverfahren auch in der Probezeit
  •  REHADAT zu Gast im Podcast „Ich und mein Crohn“
  •  Starke Vorbilder für eine gelungene Inklusion: Role Models
  •  Neu bei Eurostat: EU-weite Statistiken zu Menschen mit Behinderungen
  •  Online-Schulungen zu digitaler Barrierefreiheit
  •  Neue Podcast-Folge zum „Recht auf Teilhabe“

Zur aktuellen Ausgabe: Newsletter | REHADAT
(br)