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Neue Hilfsmittel-Regelungen zur Corona-Pandemie bis 31.5.2020 (07.04.2020)

Sicherstellung und Erleichterung der Hilfsmittelversorgung

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Der GKV-Spitzenverband hat seine Empfehlungen für Leistungserbringer von Hilfsmitteln während der Corona-Krise (SARS-CoV2) weiterentwickelt. Ziel ist, die Versorgung sicher zu stellen und zu erleichtern. Die mit den Kassenartenvertretungen abgestimmten Empfehlungen gelten zunächst bis zum 31. Mai 2020. Vorgesehen ist, die Empfehlungen jeweils an die aktuelle Lage anzupassen.
Die Regelungen beziehen sich zunächst auf die Bereiche Kostenreduzierung bei der Versorgung, administrative Prozesse, Fristen, ärztliche Verordnung, Abrechnung und Präqualifizierung.

Zu den Empfehlungen des GKV-Spitzenverbandes: www.gkv-spitzenverband.de

Die Verschreibung von Hilfsmitteln wurde ebenso erleichtert. Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat die Hilfsmittel-Richtlinie für die vertragsärztliche Versorgung aufgrund der Corona-Krise bis zum 31. Mai 2020 geändert. Ärzte und Ärztinnen können Folgeverordnungen für zum Verbrauch bestimmte Hilfsmittel auch nach telefonischer Anamnese ausstellen. Im Rahmen des Entlassmanagements können Krankenhausärztinnen und -ärzte Hilfsmittel bis zu einer Dauer von 14 Tagen statt 7 Tagen nach Entlassung aus dem Krankenhaus verordnen.

Zu den Änderungen des Gemeinsamen Bundesausschusses: www.g-ba.de