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Angaben zum Gesetz

Sozialgesetzbuch Fünftes Buch (Gesetzliche Krankenversicherung) - SGB V

Viertes Kapitel: Beziehungen der Krankenkassen zu den Leistungserbringern
Vierter Abschnitt: Beziehungen zu Krankenhäusern und Vertragsärzten



SGB 5 § 119c Medizinische Behandlungszentren



(1) Medizinische Behandlungszentren für Erwachsene mit geistiger Behinderung oder schweren schweren Mehrfachbehinderungen, die fachlich unter ständiger ärztlicher Leitung stehen und die Gewähr für eine leistungsfähige und wirtschaftliche Behandlung bieten, können vom Zulassungsausschuss zur ambulanten Behandlung von Erwachsenen mit geistiger Behinderung oder schweren Mehrfachbehinderungen ermächtigt werden. Die Ermächtigung ist zu erteilen, soweit und solange sie notwendig ist, um eine ausreichende Versorgung von Erwachsenen mit geistiger Behinderung oder schweren Mehrfachbehinderungen sicherzustellen.

(2) Die Behandlung durch medizinische Behandlungszentren ist auf diejenigen Erwachsenen auszurichten, die wegen der Art, Schwere oder Komplexität ihrer Behinderung auf die ambulante Behandlung in diesen Einrichtungen angewiesen sind. Die medizinischen Behandlungszentren sollen dabei mit anderen behandelnden Ärzten, den Einrichtungen und Diensten der Eingliederungshilfe und mit dem Öffentlichen Gesundheitsdienst eng zusammenarbeiten.

Stand:

09.08.2019




Referenznummer:

R/RSGB5119c


Weitere Informationen

Schlagworte:
  • ambulante Therapie /
  • ärztliche Versorgung /
  • Behandlungszentrum /
  • geistige Behinderung /
  • Gesetz /
  • Klinik /
  • Krankenversicherung /
  • Leistungserbringer /
  • Medizinisches Behandlungszentrum /
  • medizinische Versorgung /
  • Mehrfachbehinderung /
  • SGB V