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Telearbeit

Telearbeit (auch: Teleheimarbeit, Fernarbeit, Teleworking, E-Work) ist eine Form der Arbeitsorganisation unter Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnologie, bei der die Arbeit oder ein Teil der Arbeit nicht an der Betriebsstätte der Arbeitgeberin oder des Arbeitgebers durchgeführt wird, sondern an einem externen Arbeitsplatz.

Die häufigsten Formen der Telearbeit

  • Heimtelearbeit, bei der Arbeitnehmer/innen die gesamte Arbeit als Heimarbeit in ihrer eigenen Wohnung verrichten und kein Arbeitsplatz in den Räumlichkeiten der Arbeitgeberin oder des Arbeitgebers existiert.
  • Alternierende Telearbeit ist die vorherrschende Variante der Telearbeit. Hierbei wird im Wechsel zu Hause und im Unternehmen gearbeitet. Das Unternehmen stellt für die Arbeit mehreren Personen einen Arbeitsplatz zur Verfügung, der dann von ihnen zu unterschiedlichen Zeiten genutzt wird.
  • Mobile Telearbeit wird hauptsächlich von Vertreter/inne/n, Kundenbetreuer/inne/n und ähnlichen Berufsgruppen praktiziert. Hierbei steht die Tätigkeit an wechselnden Arbeitsorten (zum Beispiel in der Kundenwohnung) sowie gegebenenfalls der Fernzugriff auf die unternehmensinterne IT-Infrastruktur im Mittelpunkt.

Vor- und Nachteile der Telearbeit werden in weiten Bereichen des Arbeitslebens immer noch kontrovers diskutiert. Die mit der forcierten Einführung von Telearbeitsverhältnissen verbundenen Chancen und Risiken speziell für Menschen mit Behinderung wurden in dem Projekt "Telearbeit für behinderte Menschen" untersucht, das vom damaligen Bundesministerium für Gesundheit und Soziale Sicherung (BMGS) finanziert wurde (siehe Leitfaden Telearbeit, Stand: 2002).

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(ml) 2017