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Schulsozialarbeit

Die Schulsozialarbeit kann ganz allgemein als eine Form der Kooperation von Jugendhilfe und Schule bezeichnet werden. Unter Schulsozialarbeit fallen dauerhafte sozialpädagogische Angebote an der Schule. Dabei arbeiten sozialpädagogische Fachkräfte mit Lehrern und Lehrerinnen zusammen, um Jugendliche in ihrer individuellen, sozialen, schulischen und beruflichen Entwicklung zu fördern.

Varriierende Praxis-Konzepte

Die Konzepte in der Praxis variieren: Ein Ansatz der Schulsozialarbeit richtet sich an sozial benachteiligte Jugendliche: Er soll ihre schulische und berufliche Ausbildung, ihre Eingliederung in die Arbeitswelt und ihre soziale Integration fördern. Schulsoziarbeit trägt hier dazu bei, Bildungsbenachteiligungen zu vermeiden und abzubauen. Im weiteren Sinne umfasst dieser Ansatz spezifische Klassen mit sozialpädagogischen Konzepten (Praxisklassen) oder Angebote für schulmüde Jugendliche.

Schulsozialarbeit als ergänzendes Angebot an Schulen

Daneben wird Schulsozialarbeit als schulergänzendes Angebot für alle Schüler und Schülerinnen verstanden und stellt (zum Beispiel in Ganztagsschulen) Freizeitangebote, Betreuung, Beratung sowie Mitwirkung in Unterrichtsprojekten zur Verfügung.

Als Jugendhilfemaßnahme im System Schule ist Schulsozialarbeit eigenständig in Zielsetzung und methodischem Vorgehen, kooperiert dabei aber eng mit der Schule. In der Umsetzung ist Schulsozialarbeit in sehr unterschiedlicher Weise im System vernetzt, unterstützt und anerkannt.

(ml) 2018