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Minderleistung

Man spricht von Minderleistung, wenn die Arbeitsleistung von schwerbehinderten oder gleichgestellten Mitarbeiterinnen oder Mitarbeitern aus behinderungsbedingten Gründen auf Dauer überdurchschnittlich hinter der Leistung anderer Mitarbeiterinnen oder Mitarbeiter mit vergleichbarer Tätigkeit zurückbleibt.

Wann besteht ein Anspruch auf Ausgleich der Minderleistung?

Die Aufgaben und Anforderungen eines Arbeitsplatzes sind im Arbeitsvertrag festgelegt. Daran lässt sich die Leistung eines Mitarbeiters oder einer Mitarbeiterin messen. Die Arbeitsleistung wird mit den Leistungen der Kolleginnen und Kollegen verglichen. Um eine erhebliche Minderleistung handelt es sich dann, wenn ein schwerbehinderter Mensch für längere Zeit deutlich – das heißt mindestens 30 Prozent – weniger leisten kann.

In diesem Fall kann das Integrations- bzw. Inklusionsamt einen Be­schäfti­gungs­si­che­rungs­zu­schuss (früher: Minderleistungsausgleich) an den Arbeitgeber oder die Arbeitgeberin zahlen.

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(ml) 2021