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Kraftfahrzeughilfen

Kraftfahrzeughilfen (auch: Kfz-Hilfen) sind eine Form der Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben (LTA) mit dem Ziel, gesundheitsbedingte Mobilitätshemmnisse (zum Beispiel bei Wegeunfähigkeit) auszugleichen. Das Ziel ihrer Gewährung ist, Menschen ohne Wegefähigkeit zu ermöglichen, einen vorhandenen Arbeitsplatz zu erhalten oder eine neue berufliche Beschäftigung zu erlangen.

Die Voraussetzung für den Erhalt von Kraftfahrzeughilfe ist, dass Leistungsberechtigte aus gesundheitlichen Gründen dauerhaft auf die Nutzung eines Kraftfahrzeuges angewiesen sind, um den Arbeitsplatz oder den Ort der beruflichen Bildung zu erreichen, wobei ihnen gleichzeitig nicht zugemutet werden kann, öffentliche Verkehrsmittel zu benutzen (schlechte oder fehlende Verkehrsanbindungen allein sind kein Leistungsgrund).

Kraftfahrzeughilfen gibt es in Form finanzieller Hilfen, insbesondere für

  • die Beschaffung eines Kraftfahrzeuges,
  • behinderungsbedingte Zusatzausstattungen bzw. Umrüstungen,
  • Leistungen zur Erlangung eines Führerscheins und
  • Beförderungskosten.

Kraftfahrzeughilfen werden einkommensabhängig gewährt (Ausnahme: gesundheitlich notwendige Zusatzausstattungen).

Die rechtliche Grundlage für Kraftfahrzeughilfen findet sich in § 33 Absatz 8 Nummer 1 SGB IX in Verbindung mit der Kraftfahrzeughilfeverordnung (KfzHV). Hier sind Voraussetzungen, Art und Umfang der Leistungen geregelt.

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(ml) 2017