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Ausbildungsreife

Bei den Grundvoraussetzungen für eine Berufsausbildung wird zwischen AusbildungsreifeBerufseignung und Vermittelbarkeit unterschieden.

Arbeitsbezogene Schlüsselkompetenzen vs. berufliche Eignung

Unter Ausbildungsreife versteht man diejenigen arbeitsbezogenen Fähigkeiten, die für alle Ausbildungsberufe wichtig sind – unabhängig davon, ob es sich um eine besonders anspruchsvolle oder um eine weniger anspruchsvolle Ausbildung handelt. Dazu gehören Grundkenntnisse wie Schreiben, Lesen, Sprechen, Rechnen sowie die Fähigkeit zur Aufmerksamkeit, Teamfähigkeit, angemessene Umgangsformen, Selbstständigkeit und Durchhaltevermögen.

Fähigkeiten hingegen, die nur für bestimmte Berufe wichtig sind, gehören nicht zur Ausbildungsreife, sondern zur Berufseignung. Jugendliche können also ausbildungsreif sein, auch wenn sie für einen bestimmten Beruf nicht geeignet sind. Unter Ausbildungsreife fallen nur solche Aspekte, die schon zu Beginn der Ausbildung vorhanden sind – Fähigkeiten und Fertigkeiten, die erst während der Ausbildung erworben werden sollen und im Ausbildungsplan als Lernziele aufgeführt werden, gehören nicht dazu.

Förderung der Ausbildungsreife

Viele Schulabgängerinnen und Schulabgänger haben mit der Ausbildungsreife so ihre Schwierigkeiten: ihnen fehlen einige der entscheidenden Fähigkeiten, oder ihre schulischen Leistungen reichen nicht aus, um im Bewerbungsverfahren eine Chance zu haben. In diesen Fällen können verschiedene Maßnahmen der Einstiegsqualifizierung helfen, doch noch einen Ausbildungsplatz zu bekommen.

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(ml) 2018