Inhalt

Ansprechstellen

Die Rehabilitationsträger sind zur umfassenden Beratung der Leistungsberechtigten verpflichtet und aufgefordert, hierzu untereinander vernetzte Ansprechstellen einzurichten (vgl. § 12 Abs. 1 S. 3 SGB IX-neu). Diese Verpflichtung tritt an die Stelle der bisherigen Regelungen zu den Gemeinsamen Servicestellen der Rehabilitationsträger.

Aufgabe der Ansprechstellen

Die Aufgabe von Ansprechstellen gemäß § 12 Abs. 1 und 2 SGB IX-neu ist die Vermittlung von Informationsangeboten an Leistungsberechtigte, Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber und andere Rehabilitationsträger. Sie sollen über Inhalte, Ziele und Verfahren zu Leistungen zur Teilhabe und über das Persönliche Budget und weitere Beratungsangebote informieren. Dafür ist ein Austausch zwischen den Akteurinnen und Akteuren notwendig. Ob Ansprechstellen auch beratende Funktonen übernehmen werden, ist zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht klar und wird zunächst vom jeweiligen Rehabilitationsträger zu entscheiden sein.

Weitere Beratungsangebote

Im Rahmen ihrer Auskunfts- und Beratungspflichten sind die Rehabilitationsträger u. a. auch gehalten, über die Ergänzende unabhängige Teilhabeberatung (EUTB) zu informieren. Die Informationspflicht umfasst die Auskunft über qualifizierte zugelassene Beratungsdienste in der Nähe der Leistungsberechtigten und bei Bedarf die Vermittlung von Beratungsterminen.

(ml) 2017