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Down-Syndrom

Der Begriff Down-Syndrom beruht auf dem Namen des englischen Arztes Dr. John Langdon Down, der es 1866 als erster beschrieb. Das Down-Syndrom entsteht durch einen Fehler bei der Zellteilung während der Bildung der Eizelle. Durch diese genetische Besonderheit haben Menschen mit Down-Syndrom in jeder ihrer Zellen ein Chromosom mehr als andere Menschen, nämlich 47 statt 46 Chromosomen. Das Chromosom 21 ist dreifach vorhanden - daher wird das Down-Syndrom auch als "Trisomie 21" bezeichnet.

Menschen mit Down-Syndrom weisen in der Regel typische körperliche Merkmale auf und haben besonders häufig gesundheitliche Probleme wie Herzfehler, Darmfehlbildungen oder Seh- und Hörstörungen. Ihre Gesamtentwicklung und Lernfähigkeit sind meist begrenzt. Kinder mit Down-Syndrom profitieren aber vom medizinischen Fortschritt und von einer frühen Förderung.

Schule und Beruf

Kinder mit Down-Syndrom besuchen meistens eine Förderschule für Menschen mit geistiger Behinderung oder eine inklusive Schule. Die meisten Schulabgänger wechseln nach der Schule in eine Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM).

Manchmal arbeiten Menschen mit Down-Syndrom aber auch auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt - beispielsweise im Gastgewerbe und im Einzelhandel, in Altersheimen, Kindergärten oder Krankenhäusern.