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Bibliographische Angaben zur Publikation

Beispiele aus der Praxis: Kfz-Meister - Dialyse im Pausenraum


Autor/in:

k. A.


Herausgeber/in:

Bundesarbeitsgemeinschaft der Integrationsämter und Hauptfürsorgestellen (BIH)


Quelle:

ZB Zeitschrift: Behinderte Menschen im Beruf, 2009, Heft 2, Seite 13, Wiesbaden: Universum, ISSN: 1433-4089


Jahr:

2009



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Ganzen Text lesen (in: ZB 2/2009) (PDF | 4,95 MB)


Abstract:


Hüseyin B. ist seit 19 Jahren Kfz-Meister für Elektronik und Mechanik beim Autohaus Jürgens im westfälischen Plettenberg. Eine verschleppte Grippe hatte bei ihm eine Autoimmunreaktion ausgelöst und zehn Jahre später hatten seine Nieren 90 Prozent ihrer Leistungsfähigkeit eingebüßt, so dass eine künstliche Blutwäsche notwendig wurde.

Für ihn sei es eine gute Entscheidung gewesen, die Bauchfelldialyse zu wählen. Durch einen Katheter führt er eine Dialyselösung in die Bauchhöhle ein, die er alle fünf Stunden wechseln muss. Für die einstündige Prozedur steht ihm ein eigener Raum zur Verfügung, da er sehr auf Hygiene achten muss, um Infektionen an der Bauchöffnung zu vermeiden. Der Technische Beratungsdienst des LWL-Integrationsamts Westfalen in Münster half, einen Umkleideraum dafür herzurichten.

Der Raum wurde mit einer Sanitätsliege und einem Infusionsständer, einem Ablagetisch mit Sitzmöglichkeiten und einem Desinfektionsmittelhalter am Waschbecken ausgestattet. Die Kosten übernahm das Integrationsamt. Die Arbeit wurde intern so verteilt, dass der Kollege, der Hüseyin Büber während der Dialysezeit vertritt, keine Mehrarbeit leisten muss. Außerdem packen Kollegen mit an, wenn schwere Gegenstände zu heben sind. Ansonsten ist er voll einsatzfähig.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Mehr zum Thema:


Menschen mit Nierenerkrankung am Arbeitsplatz | REHADAT-Gute Praxis




Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag / Online-Publikation




Bezugsmöglichkeit:


ZB Behinderung & Beruf (ZB online)
Homepage: https://www.integrationsaemter.de/ZB/258c62/index.html

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/ZS0055/7187


Informationsstand: 02.07.2009

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