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Grad der Behinderung (GdB)
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Grad der Behinderung (GdB)

Eine Behinderung kann verschieden schwer sein.

Wie schwer eine Behinderung ist, bestimmt das Versorgungs-Amt.

Dort sagt man: Grad der Behinderung

Die Abkürzung dafür ist: GdB

 

Menschen mit Beeinträchtigungen können beim Versorgungs-Amt

eine Behinderung nach dem Sozial-Gesetz-Buch 9 fest-stellen lassen.

Dann bewertet eine Fach-Person die Beeinträchtigung mit Punkten.

Mit diesen Punkten wird der GdB berechnet.

Der niedrigste GdB ist 20, der höchste GdB 100.

Menschen mit Beeinträchtigungen und einem GdB ab 30 

haben eine anerkannte Behinderung.

 

Menschen mit Beeinträchtigung und einem GdB zwischen 50 bis 100

haben eine anerkannte Schwer-Behinderung.

Menschen mit einer anerkannten Schwer-Behinderung 

können beim Versorgungs-Amt besondere Leistungen bekommen.

Zum Beispiel bekommen sie mit einem Schwerbehinderten-Ausweis

  • mehr Urlaubs-Tage
  • Oder können öffentliche Verkehrs-Mittel kostenlos nutzen.

Diese besonderen Leistungen nennt man Nachteils-Ausgleiche.

 

Hier werden schwere Wörter erklärt:

Sozial-Gesetz-Buch 9

Die Abkürzung dafür ist: SGB 9

Das ist ein Gesetz.

In dem Gesetz steht zum Beispiel:

Menschen mit Behinderungen können Geld bekommen.

Oder sie können Hilfen bekommen.

Damit sie überall mit-machen können.

 

Versorgungs-Amt

Auf dem Versorgungs-Amt arbeiten viele Fach-Leute.

Sie wissen viele Sachen über das Thema: Behinderung.

Der Grad der Behinderung (GdB) gibt an, wie schwer die Auswirkungen gesundheitsbedingter Einschränkungen auf die Teilhabe an allen wichtigen Bereichen des Lebens sind. Damit die besonderen Hilfen und Nachteilsausgleiche nach dem Schwerbehindertenrecht in Anspruch genommen werden können, ist es notwendig, den GdB förmlich feststellen zu lassen. Auch die Gleichstellung mit schwerbehinderten Menschen muss dafür offiziell anerkannt sein.

GdB-Höhe erlaubt keinen Rückschluss auf die Leistungsfähigkeit

Der GdB sagt nichts aus über die Leistungsfähigkeit im ausgeübten oder angestrebten Beruf. Ein GdB von 50 bedeutet also nicht, dass Beschäftigte nur noch zur Hälfte leistungsfähig sind.

Erklärvideo – Der Grad der Behinderung (GdB)

In diesem Video erklären wir, wie Informationen von REHADAT dabei helfen können, den Schwerbehindertenausweis zu beantragen.

Video: Der Grad der Behinderung (GdB)

Alle REHADAT-Links aus dem Video

Hier finden Sie alle wichtigen Links zu REHADAT-Seiten, die in dem Erklärvideo gezeigt werden.

Ab wann liegt eine Schwerbehinderung vor?

Je nach Ausmaß der festgestellten Beeinträchtigungen wird der GdB (auf einer zehnstufigen Skala) zwischen 20 und 100 festgesetzt. 

Beträgt der GdB 50 und mehr, liegt eine Schwerbehinderung vor. In diesem Fall stellt die Versorgungsverwaltung einen Schwerbehindertenausweis und, je nach Voraussetzungen, Merkzeichen aus.