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Pflicht zur Durchführung eines Präventionsverfahrens

Treten im Arbeits- oder Beschäftigungsverhältnis von schwerbehinderten oder gleichgestellten Beschäftigten Schwierigkeiten auf, die den Arbeitsplatz gefährden, sind Unternehmen dazu verpflichtet, ein Präventionsverfahren durchzuführen.

Ziel ist die möglichst dauerhafte Erhaltung des Arbeitsverhältnisses. Dabei können Beratungs- oder Förderleistungen hilfreich sein.

Unterschied zwischen Präventionsverfahren und Betrieblichem Eingliederungsmanagement

  • Das Präventionsverfahren muss bei personen-, verhaltens- oder betriebsbedingten Problemen bei allen Beschäftigten mit anerkannter Schwerbehinderung oder Gleichstellung angewendet werden.
  • Das Betriebliche Eingliederungsmanagement (BEM) muss allen Beschäftigten angeboten werden, die sechs Wochen oder länger in den letzten zwölf Monate arbeitsunfähig waren.