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Angaben zum Praxisbeispiel

Deutsche Post DHL Group - Einsatz einer Lupenhalb-Brille für einen Sortierer mit Sehbehinderung

Arbeitgeber:

Deutsche Post DHL Group ist eines der weltweit führenden Unternehmen für Logistik und Briefkommunikation. Die Gruppe konzentriert sich darauf, in ihren Kerngeschäftsfeldern weltweit die erste Wahl für Kunden, Arbeitnehmer und Investoren zu sein. Sie verbindet Menschen, ermöglicht den globalen Handel und leistet mit verantwortungsvollem unternehmerischen Handeln, gezielten Umweltschutzmaßnahmen und Corporate Citizenship einen positiven Beitrag für die Welt.
Deutsche Post DHL Group vereint zwei starke Marken: Deutsche Post ist Europas führender Postdienstleister, während DHL in den weltweiten Wachstumsmärkten ein umfangreiches Serviceportfolio in den Bereichen internationaler Expressversand, Frachttransport, E-Commerce und Supply-Chain-Management repräsentiert.
Deutsche Post DHL Group beschäftigt mehr als 500.000 Mitarbeiter in über 220 Ländern und Territorien weltweit.

Behinderung und Funktionseinschränkung des Mitarbeiters:

Der Mann hat eine Sehbehinderung. Er kann Schrift nur mit einer speziellen Sehhilfe vergrößert lesen. Der GdB (Grad der Behinderung) beträgt 80.

Ausbildung und Beruf:

Der Mann arbeitet als angelernter Sortierer bei seinem Arbeitgeber.

Arbeitsplatz und Arbeitsaufgabe:

Der Sortierer arbeitet in der Niederlassung BRIEF Berlin Nord. Er wird in Jobrotation eingesetzt, das bedeutet er wechselt in bestimmten Zeiträumen seinen Arbeitsplatz. So wird er unter anderem im sog. 'Vertragekreis' oder im 'Verwurf', wo Päckchen sortiert werden, eingesetzt. Außerdem arbeitet er an den automatischen Sortiermaschinen und befüllt bzw. entleert diese. Zur Korrektur seiner Sehbehinderung trägt er eine spezielle Lupenhalb-Brille mit deren Hilfe er kleinere Gegenstände und Schrift, z. B. die Adressen der zu sortierenden Sendungen, vergrößert wahrnehmen kann. Die Lupenhalb-Brille ermöglicht, neben der Vergrößerung, auch noch ein gutes Raumsehen bzw. eine gute Raumorientierung, damit der Mitarbeiter beispielsweise nicht über einen Stuhl oder andere Hindernisse stolpert.
Die Lupenhalb-Brille wurde durch einen Augenoptiker an die Sehbedürfnisse des Mitarbeiters angepasst.

Eingesetzte Hilfsmittel - Anzeigen der Produkte:


Förderung und Mitwirkung:

Die Lupenhalb-Brille wurde zu 100% vom Integrationsamt gefördert. Der Kontakt zum Integrationsamt bzw. zum Fachdienst für blinde und sehbehinderte Menschen sowie die Koordination der Maßnahme erfolgten über den Inklusionsbeauftragten des Arbeitgebers und die Schwerbehindertenvertretung.
In REHADAT finden Sie auch die Adressen und Tel.-Nr. der Integrationsämter.



Schlagworte und weitere Informationen

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  • Vollzeitarbeit /
  • Zustellstützpunkt

  • ERGOS - Sehen /
  • IMBA - Arbeitszeit /
  • IMBA - Sehen


Referenznummer:

R/PB5435



Informationsstand: 29.05.2018