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Angaben zum Urteil

Informationsrecht des örtlichen Betriebsrats über Schwerbehinderte im Betrieb

Gericht:

LAG München


Aktenzeichen:

4 TaBV 15/16


Urteil vom:

17.11.2016


Grundlage:

SGB IX § 71 / SGB IX § 75 / SGB IX § 76 / SGB IX § 80 Abs. 1, Abs. 2 S. 1, 2 / SGB IX § 81 / SGB IX § 93 / ArbGG § 93 Abs. 2 / BetrVG § 80 Abs. 2 S. 1



Leitsätze:

1. Der örtliche Betriebsrat eines Unternehmens mit mehreren Betriebsstätten kann nach § 80 Abs. 1, Abs. 2 Satz 1, 2 SGB IX nur diejenigen Informationen über beschäftigte schwerbehinderte Menschen verlangen, die den jeweiligen örtlichen Betrieb betreffen. (Rn. 12)

2. Die gesamte Information nach § 80 Abs. 2 S. 3 SGB IX erfolgt im Falle eines bestehenden Gesamtbetriebsrats diesem gegenüber. (Rn. 24) (redaktioneller Leitsatz)

Fortsetzung/Langtext

Rechtsweg:

ArbG Augsburg, Beschluss vom 13.10.2015 - 7 BV 22/15
BAG Erfurt, Beschluss vom 20.03.2018 - 1 ABR 2/17



Quelle:

BAYERN.RECHT


Referenznummer:

R/R8047


Weitere Informationen

Themen:
  • Beschäftigungspflicht / Ausgleichsabgabe /
  • Betriebsrat /
  • Personalvertretungen

Schlagworte:
  • Arbeitsgerichtsbarkeit /
  • Aufgabenerfüllung /
  • Ausgleichsabgabe /
  • Auskunft /
  • Auskunftsanspruch /
  • Betriebsrat /
  • Gesamtbetriebsrat /
  • Gleichgestellter Arbeitnehmer /
  • Information /
  • Informationsrecht /
  • Schwerbehindertenverzeichnis /
  • schwerbehinderter Arbeitnehmer /
  • Überwachung /
  • Überwachungspflicht /
  • Urteil


Informationsstand: 14.02.2019

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