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Angaben zum Urteil

Auskunftsanspruch des örtlichen Betriebsrats eines Unternehmens mit mehreren Betriebsstätten über die im Unternehmen beschäftigten schwerbehinderten Mitarbeiter

Gericht:

LAG München 9. Kammer


Aktenzeichen:

9 TaBV 49/16


Urteil vom:

11.10.2016


Grundlage:

SGB IX § 71 ff. / SGB IX § 80 Abs. 1 und 2 / SGB IX § 81 ff. / SGB IX § 93 / BetrVG § 80 / ArbGG § 93 Abs. 2



Leitsatz:

Der örtliche Betriebsrat eines Unternehmens mit mehreren Betriebsstätten kann nach § 80 Abs. 1, Abs. 2 S. 1 und 2 SGB IX neben dem Anschreiben an die Bundesagentur für Arbeit nur diejenigen Informationen über beschäftigte schwerbehinderte Menschen verlangen, die den jeweiligen örtlichen Betrieb betreffen (Parallelentscheidung zu LAG München BeckRS 2016, 120772; so auch LAG München BeckRS 2016, 120894; BeckRS 2016, 72992; BeckRS 2016, 120782; BeckRS 2016, 120784; BeckRS 2016, 120785; entgegen LAG Nürnberg BeckRS 2016, 116549). (Rn. 26 - 37) (red. LS Alke Kayser)

Fortsetzung/Langtext

Rechtsweg:

ArbG München, Beschluss vom 27.04.2016 - 10 BV 9/15
BAG, Beschluss vom 20.03.2018 - 1 ABR 76/16



Quelle:

BAYERN.RECHT


Referenznummer:

R/R7726


Weitere Informationen

Themen:
  • Betriebsrat /
  • Personalvertretungen

Schlagworte:
  • Arbeitsgerichtsbarkeit /
  • Aufgabenerfüllung /
  • Auskunftsanspruch /
  • Beschäftigungspflicht /
  • Beschäftigungsquote /
  • Betriebsrat /
  • Gesamtbetriebsrat /
  • Gleichgestellter Arbeitnehmer /
  • Informationspflicht /
  • Personalvertretung /
  • schwerbehinderter Arbeitnehmer /
  • Überwachungspflicht /
  • Urteil /
  • Verzeichnis


Informationsstand: 04.10.2018

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