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Bibliographische Angaben zur Publikation

Experten beraten gemeinsam über barrierefreie Bildung


Autor/in:

k. A.


Herausgeber/in:

k. A.


Quelle:

Spektrum Hören, 2012, 32. Jahrgang (Ausgabe 4), Seite 24-26, Heidelberg: Median, ISSN: 0947-7748


Jahr:

2012



Abstract:


Der Erfahrungsaustausch ist nicht nur im Alltag wichtig, sondern auch unter Fachleuten von besonderer Bedeutung. Oft befasst sich ein Forscher mit einem besonderen Aspekt einer Sache und ein Experte aus der Praxis mit einem anderen Schwerpunkt eines Themas. Um das Wissen zur Bildung ohne Barrieren für Schwerhörige zusammenzuführen, trafen sich kürzlich Fachleute aus Theorie und Praxis und tauschten sich aus. Dabei zeigte sich zum Beispiel, welche Rolle Schulen bei der beruflichen Integration spielen oder welche Möglichkeiten eine virtuelle Hochschule bietet.

Am 2. Mai fand in Halle/Saale die Forschungswerkstatt 'Bildung barrierefrei - Teilhabe ist möglich' statt. Dabei kamen Fachleute aus Theorie und Praxis zusammen, die ihr Wissen zur Bildung ohne Barrieren für Schwerhörige austauschten. Neben Vertretern aus Wissenschaft, beruflicher Praxis und Weiterbildung waren auch die Vizepräsidentin des deutschen Schwerhörigenbundes, Renate Welter, und der Präsident des Deutschen Gehörlosen-Bundes, Rudolf Sailer, anwesend.

Sara Schröder vom Projekt GINKO (Gesetzeswirkung bei der beruflichen Integration schwerhöriger, ertaubter und gehörloser Menschen durch Kommunikation und Organisation) stellte heraus, dass den Schulen für die spätere Berufswahl Hörgeschädigter eine bedeutende Rolle zukäme. Diese klären im Idealfall frühzeitig über gesetzliche Ansprüche, Ansprechpartner und Informationsquellen auf, bieten Hilfen zur beruflichen Orientierung und informieren potenzielle Arbeitgeber über das Thema Hörbehinderung.

Möglichkeiten hierfür gibt die Virtuelle Fachschule am rwb-Essen. Sie bietet schwerhörigen und gehörlosen Menschen die Option der beruflichen Höherqualifikation. Barrierefreie Kommunikations- und Lernbedingungen erlauben innerhalb der Klassen erfolgreiche Teamarbeit. Außerdem wurden auf der Versammlung noch die Bedenken und Vorurteile der Arbeitgeber aufgefasst sowie der Einfluss einer Hörbehinderung auf die charakterliche Entwicklung.

Petra Winkelmann vom Institut der Deutschen Wirtschaft, Leiterin des Projektes REHADAT, referierte zum Thema 'Arbeitsgestaltung für Menschen mit Aktivitäts- und Teilhabestörung - ein Mittel der beruflichen Rehabilitation und Prävention' und stellte dabei insbesondere die Leistungen zur beruflichen Teilhabe schwerbehinderter Menschen aus Sicht der in REHADAT gesammelten Daten vor.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag




Bezugsmöglichkeit:


SPEKTRUM HÖREN - Das Magazin für Schwerhörigkeit
Homepage: https://www.spektrum-hoeren.de/

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/ZS0176/0010


Informationsstand: 09.08.2012

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