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Bibliographische Angaben zur Publikation

Eingliederungshilfe

Eine Leistung zur Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft



Autor/in:

Brandt, Doris


Herausgeber/in:

Fürst Donnersmarck-Stiftung zu Berlin (FDST)


Quelle:

WIR - Magazin der Fürst Donnersmarck-Stiftung, 2008, Heft 1, Seite 38-39, Berlin: Eigenverlag


Jahr:

2008



Link(s):


Ganzen Text lesen (in: WIR 1/2008) (PDF | 2,9 MB)


Abstract:


Doris Brandt thematisiert die Eingliederungshilfe als Leistung zur Teilhabe am Leben in der Gesellschaft. In den letztem Jahren wurden immer mehr Forderungen von Menschen mit Behinderung nach Teilhabe am Leben in der Gesellschaft laut. Gerade mit angemessener Unterstützung sei es behinderten Menschen möglich, ihre Fähigkeiten so einzusetzen, dass sie ihre Lebensvorstellungen verwirklichen können.

Geregelt ist die Rehabilitation und Teilhabe für Menschen mit Behinderung in den Sozialgesetzbüchern neun und zwölf. Mit den daraus abgeleiteten Leistungen soll Selbstbestimmung und gleichberechtigte Teilhabe am Leben in der Gesellschaft gefördert werden.

Die Angelegenheiten der Sozialhilfe werden in einem einheitlichen Bundesgesetz, dem SGB XII, geregelt. Hier ist festgelegt, dass die Verwaltung und Finanzierung der Sozialhilfe bei den Bundesländern und Kommunen liegt. Weiterhin unterliegt sie dem Nachranggrundsatz. Leistungen der Eingliederungshilfe sind Hilfen zur Schulbildung, Arbeit und Ausbildung und beinhalten einen breit angelegten individualisierten Maßnahmenkatalog.

Die Eingliederungshilfe, so die Autorin, ist vielen Einflüssen unterworfen. Aus diesem Grund wird sich die Politik für Menschen mit Behinderung den Herausforderungen weiterhin stellen müssen. Wichtig bei der Umgestaltung der Eingliederungshilfe sei eine grundsätzliche Neubewertung der Versorgungsstruktur. In diesem Zuge wurde bereits das Trägerübergreifende Persönliche Budget entwickelt, in dessen Rahmen der Mensch mit Behinderung seinen Bedarf artikuliert und dafür eine Geldleistung erhält.

Als weitere wichtige Aufgabe der Behindertenpolitik nennt die Autorin die Inklusion. Es gehe dabei nicht mehr nur um individuelle Aspekte zur Bewältigung des Alltags und zur Teilhabe am gesellschaftlichen Leben, sondern zur Prüfung umweltbedingter Barrieren, die keinen freien Zugang zu den gesellschaftlichen Bereichen ermöglichen.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag / Online-Publikation




Bezugsmöglichkeit:


WIR - Magazin der Fürst Donnersmarck-Stiftung zu Berlin
Homepage: https://www.fdst.de/aktuellesundpresse/wirmagazin/#main_cont...

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/ZS0166/6773


Informationsstand: 19.09.2008

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