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Bibliographische Angaben zur Publikation

UN-Konvention zur Förderung und zum Schutz der Rechte und Würde von Menschen mit Behinderungen

Übereinkommen über die Rechte behinderter Menschen



Autor/in:

Bauersfeld, Hannelore


Herausgeber/in:

Fürst Donnersmarck-Stiftung zu Berlin (FDST)


Quelle:

WIR - Magazin der Fürst Donnersmarck-Stiftung, 2007, Heft 1, Seite 36-38, Berlin: Eigenverlag


Jahr:

2007



Link(s):


Ganzen Text lesen (in: WIR 1/2007) (PDF | 5,8 MB)


Abstract:


Die Vereinten Nationen (VN) setzen sich die Ziele, den Weltfrieden zu wahren, freundschaftliche Beziehungen unter Achtung des Grundsatzes der Gleichberechtigung zwischen den Nationen zu entwickeln, zusammenzuarbeiten bei der Lösung internationaler Probleme und ein Mittelpunkt zu sein, in dem die Bemühungen zum Erreichen der Ziele aufeinander abgestimmt werden.

In dem Artikel informiert Hannelore Bauersfeld über die UN-Konvention zur Förderung und Schutz der Rechte und Würde von Menschen mit Behinderung. Der Artikel enthält ebenfalls eine Stellungnahme von Karin Evers-Meyer, Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen, zum aktuellen Stand der Gesetzwerdung.

Der Vorschlag zur Schaffung einer weltweiten Konvention der Vereinten Nationen zur Förderung und zum Schutz der Rechte und Würde von Menschen mit Behinderung kam aus Mexiko. Die Arbeit am englischen Text der Konvention wurde Ende November 2006 abgeschlossen und Mitte Dezember von der Generalversammlung der Vereinten Nationen unterzeichnet. Anschließend ging der Beschluss an die Nationalparlamente, die den Gesetzestext in nationales Recht umsetzen müssen. Der Entwurf erlangt dann Rechtskraft, wenn mindestens 20 Länderregierungen den englischen Text angenommen und umgesetzt haben.

China, Russland, die arabischen Länder und Australien fordern allerdings in einer Fußnote, dass diese Rechte in ihren Ländern keine Geltung erlangen soll. Die Bundesbehindertenbeauftragte bemerkte hierzu, dass es einerseits in der Bioethik um den Forschungsaspekt gehe und andererseits befürchtet werde, dass nicht absehbare Kosten auf die Länder zukämen. Doch auch in Deutschland würde es Punkte geben, bei denen Widerstand zu erwarten ist.

In der Frauenfrage war Deutschland der große Impulsgeber. Die deutsche Delegation war sehr darauf fokussiert einen Frauenartikel in das Gesetz aufzunehmen. Besonders wichtig sei dies für Länder, in denen die Frau größere Integrationsschwierigkeiten hat, als das in der westlichen Welt der Fall ist.

Mit der Konvention über die Rechte behinderter Menschen liege erstmals ein Dokument vor, das international Fragen der Behinderung nicht nur aus sozialrechtlichen, sondern auch aus einer menschenrechtlichen Perspektive behandelt.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Mehr zum Thema:


UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) | REHADAT-Recht




Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag / Online-Publikation




Bezugsmöglichkeit:


WIR - Magazin der Fürst Donnersmarck-Stiftung zu Berlin
Homepage: https://www.fdst.de/aktuellesundpresse/wirmagazin/#main_cont...

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/ZS0166


Informationsstand: 04.09.2007

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