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Bibliographische Angaben zur Publikation

Betriebliches Eingliederungsmanagement in der Praxis: Der Hamburger Flughafen


Autor/in:

Schlott, Rüdiger


Herausgeber/in:

k. A.


Quelle:

Die BG, 2009, 121. Jahrgang (Heft 9), Seite 415-417, Berlin: Schmidt, ISSN: 0723-7561


Jahr:

2009



Abstract:


Kein fertiges System kopieren: Nach dieser Devise wird seit Januar 2006 beim Hamburg Airport mit seinen rund 1.660 Beschäftigten ein betriebliches Eingliederungsmanagement (BEM) durchgeführt. Im Mittelpunkt stehen dabei die Aufklärung der Belegschaft und der Aufbau eines Partner-Netzwerkes. Es kommt vor allem darauf an, das Vertrauen der Beschäftigten zu gewinnen. Denn ohne ihr Mitwirken ist jedes Eingliederungsmanagement wirkungslos.

Fällt ein Mitarbeiter aufgrund einer Krankheit für längere Zeit aus, erhält er die Möglichkeit an einer Maßnahme des betrieblichen Eingliederungsmanagements teilzunehmen. Dieses Angebot kann unter anderem Hilfestellungen bei der Arzt- und Therapiewahl aber auch Familienberatung und Sportangebote umfassen. Wichtig ist, dass es auf freiwilliger Basis in Anspruch genommen wird und niemand dazu verpflichtet ist.

Als eines der ersten Unternehmen in Hamburg hat der Hamburger Flughafen ein BEM-Konzept entwickelt und eingeführt. Es hat sich bei den Beschäftigten gut etabliert und hat sowohl zu einem verbesserten Umgang mit Problemen am Arbeitsplatz beigetragen als auch zur Stärkung der Mitarbeiter geführt, die in einem Unternehmen arbeiten, dass sich bei Problemen um sie kümmert und nach Lösungs- und Unterstützungsmöglichkeiten sucht.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag




Bezugsmöglichkeit:


Betriebliche Prävention (vormals BPUVZ, die BG)
Homepage: https://www.beprdigital.de/archiv.html

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/ZS0156/7677


Informationsstand: 04.11.2009

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