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Bibliographische Angaben zur Publikation

Rückenleiden müssen nicht zur Frühverrentung führen

Disability Manager helfen, den Arbeitsplatz zu erhalten



Autor/in:

k. A.


Herausgeber/in:

k. A.


Quelle:

Die BG, 2008, Heft 4, Seite 117, Berlin: Schmidt, ISSN: 0723-7561


Jahr:

2008



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Abstract:


Nach psychischen Erkrankungen sind Muskel-Skelett-Leiden die zweithäufigste Ursache für vorzeitiges Ausscheiden aus dem Arbeitsleben. Um eine Frühverrentung zu vermeiden, sollen erkrankte Arbeitnehmer mit dem betrieblichen Eingliederungsmanagement wieder in das Berufsleben eingegliedert werden. Die berufliche Eingliederung dieser Personen wird vor allem vor dem Hintergrund einer alternden Bevölkerung und einem zunehmenden Fachkräftemangel von immer größerer Bedeutung sein.

Seit 2004 sind laut SGB IX alle Unternehmen dazu verpflichtet, für ein betriebliches Eingliederungsmanagement zu sorgen, wenn ein Beschäftigter mindestens sechs Wochen im Jahr arbeitsunfähig ist. Nicht festgelegt ist allerdings, wie dieses auszusehen hat. Aus diesem Grund hat die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung das international anerkannte und standardisierte Disability Management eingeführt.

Diese Weiterbildung vermittelt die notwendigen Kompetenzen, um Unternehmen bei der Umsetzung des Eingliederungsmanagements zu unterstützen. Disability Management ist eine Schnittstellenaufgabe, die sowohl die Bedürfnisse der Arbeitgeber als auch die der Arbeitnehmer beachten muss. Durch vernetztes Denken und Handeln und der Einbeziehung von Betriebsarzt, Betriebsrat und Experten für Arbeitsschutz kann eine Frühberentung oftmals verhindert werden.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag / Online-Publikation




Bezugsmöglichkeit:


Betriebliche Prävention (vormals BPUVZ, die BG)
Homepage: https://www.beprdigital.de/archiv.html

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/ZS0156/6646


Informationsstand: 20.05.2008

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