Inhalt

in Literatur blättern

  • Detailansicht

Bibliographische Angaben zur Publikation

Rehabilitation in berufsgenossenschaftlicher Praxis


Autor/in:

Schönberger, Alfred


Herausgeber/in:

k. A.


Quelle:

Die BG, 1988, Heft 1, Seite 44-49, Berlin: Schmidt, ISSN: 0723-7561


Jahr:

1988



Abstract:


Zum einen haben die Unfallversicherungsträger und deren Verbände durch Maßnahmen vorwiegend organisatorischer Art dafür gesorgt, dass rechtzeitig am richtigen Ort das Richtige geschehen kann. Tragende Bedeutung hat dabei die von den Unfallversicherungsträgern initiierte und wesentlich mitgestaltete 'Rehabilitationskette' mit Erster Hilfe im Betrieb, gut ausgestattetem Krankentransportwesen und flächendeckender Aufstellung von Rettungshubschraubern. An Erste Hilfe anschließende Rehabilitation 'mit allen geeigneten Mitteln' wird durch das Durchgangsarzt- und Verletzungsartenverfahren erreicht. Diese Verfahren gewährleisten eine rasche und vollständige Erfassung Verletzter mit fachärztlicher Versorgung, Berichterstattung und Auswahl derjenigen Personen, für die besondere Maßnahmen der medizinischen Rehabilitation angezeigt sind.

Für bestimmte Verletzungen, die spezielle ärztliche Fachkunde und aufwendige Behandlung erfordern, stehen Berufsgenossenschaftliche Unfallkliniken mit Spezialabteilungen zum Beispiel für Querschnittslähmungen und Handverletzungen zur Verfügung. Die Errichtung von Rehabilitationskliniken, in denen berufsbezogene Übungsbehandlungen erfolgen können, wurde von den Unfallversicherungsträgern angeregt und finanziell gefördert. Ergänzt werden diese Vorkehrungen durch das 'Sammelbesuchsverfahren', einem Betreuungs- und Beratungsverfahren für Verletzte in stationärer Behandlung.

Neben diesem organisatorischen Bemühen tragen zum Erfolg berufsgenossenschaftlicher Rehabilitationsarbeit auch die Steuerung und Überwachung des Heilverfahrens in jedem Einzelfall durch den Unfallversicherungsträger und gegebenenfalls die Veranlassung besonderer Maßnahmen bei. Rechtzeitiges Erkennen von Problemen und zielgerichtetes Handeln zu deren Lösung sind Aufgaben, die bei den Unfallsachbearbeitern und Berufshelfern der Unfallversicherungsträger umfassende Kenntnisse und Fähigkeiten voraussetzen sowie ein hohes Maß an Einsatzbereitschaft und Verantwortungsbewusstsein abverlangen.

[Nachdruck] 13


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag




Bezugsmöglichkeit:


Betriebliche Prävention (vormals BPUVZ, die BG)
Homepage: https://www.beprdigital.de/archiv.html

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/ZS0156/0020


Informationsstand: 01.01.1989

in Literatur blättern