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Bibliographische Angaben zur Publikation

Psychische Störungen nach Gewalterleben und Bedrohung - Einführung aus medizinisch-psychologischer Sicht


Autor/in:

Angenendt, Jörg


Herausgeber/in:

k. A.


Quelle:

Der Medizinische Sachverständige (MedSach), 2012, 108. Jahrgang (Heft 3), Seite 106-110, Stuttgart: Gentner, ISSN: 0025-8490


Jahr:

2012



Abstract:


Bedrohung und Gewalt sind aufgrund ihrer schädigenden Merkmale als potenziell traumatisierende Ereignisse zu bewerten. Sie können über die akuten Verletzungen, Notfall- und Stressreaktionen hinausgehend auch langfristig zu schweren körperlichen und/oder psychischen Folgestörungen führen.

Die Akutversorgung von Gewaltopfern hat neben den körperlich-medizinischen Folgen von Anfang an die psychischen und sozialen Auswirkungen zu berücksichtigen und mögliche Risikofaktoren zu identifizieren. Psychische 'Erste Hilfe', psychosoziale Nachsorge und Frühintervention sind gestufte Unterstützungs- beziehungsweise Therapiemaßnahmen, um die akuten Auswirkungen zu verringern und Folgestörungen zu verhindern.

Bleiben Kurzzeittherapien unzureichend, oder liegen chronische und komplexe Traumafolgestörungen vor, sind längere traumafokussierte Therapien unverzichtbar. Eine Verbesserung der Versorgungssituation ist dringend geboten.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


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Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag




Bezugsmöglichkeit:


Der Medizinische Sachverständige (MedSach)
Homepage: https://www.medsach.de

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Referenznummer:

R/ZS0151/9124x02


Informationsstand: 24.05.2012

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