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Bibliographische Angaben zur Publikation

Begutachtung an Schnittstellen - am Beispiel § 51 SGB V


Autor/in:

Freudenstein, Rüdiger


Herausgeber/in:

k. A.


Quelle:

Der Medizinische Sachverständige (MedSach), 2012, 108. Jahrgang (Heft 3), Seite 93-94, Stuttgart: Gentner, ISSN: 0025-8490


Jahr:

2012



Abstract:


An Schnittstellen zwischen Sozialversicherungsträgern und Gutachtern treten Kommunikationsprobleme auf, die es auszuräumen gilt. Beispielhaft werden drei spezifische Themen aufgezeigt und Lösungen vorgeschlagen.

1. Adressat der Gutachten zur erheblichen Gefährdung/Minderung der Erwerbsfähigkeit ist die Krankenversicherung. Die Bewilligung von Reha- oder Rentenleistungen der Rentenversicherung kann weitere Begutachtung erfordern, die von den Aufgaben und der Finanzierung des Medizinischen Dienstes der Krankenversicherung im Kontext der gesetzlichen Krankenversicherung nicht getragen wird.

2. 'Erwerbsfähigkeit' im rehabilitations- und rentenrechtlichen Kontext hat spezifische und unterschiedliche Inhalte, die bei der Begutachtung zu beachten sind.

3. Die 'Phase akuter Behandlungsbedürftigkeit' als Ausschlussgrund für Rehabilitationsleistungen der Rentenversicherung kann aus medizinischer Sicht nur so lange dauern, wie Therapieentscheidungen von Tag zu Tag zu überdenken und neu zu treffen sind. Wochen- und monatelange Wartezeiten lassen darauf schließen, dass keine akute Behandlungsbedürftigkeit mehr besteht.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


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Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag




Bezugsmöglichkeit:


Der Medizinische Sachverständige (MedSach)
Homepage: https://www.medsach.de

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Referenznummer:

R/ZS0151/9121x02


Informationsstand: 24.05.2012

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