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Bibliographische Angaben zur Publikation

Begutachtung von Kindern und Jugendlichen: Begutachtung von Entwicklungsstörungen nach dem SGB IX


Autor/in:

Marks, Viola


Herausgeber/in:

k. A.


Quelle:

Der Medizinische Sachverständige (MedSach), 2016, 112. Jahrgang (Heft 5), Seite 220-224, Stuttgart: Gentner, ISSN: 0025-8490


Jahr:

2016



Abstract:


Bei der Bewertung der Entwicklungsstörungen nach dem SGB IX werden im Kleinkindesalter die Entwicklungsstörungen in ihrer Gesamtheit bewertet, im Schul- und Jugendalter nur die geistigen Einschränkungen. Bei der Feststellung einer Behinderung ist die große Variabilität der Entwicklungsverläufe zu berücksichtigen.

Die kognitiven Teilleistungsschwächen definieren sich durch eine spezifische Leistungsminderung bei im Normbereich liegender Intelligenz. Bei der Beurteilung der Beeinträchtigung der Entwicklung von Kindern sind die Ergebnisse testdiagnostischer Verfahren kritisch zu hinterfragen. Ein ermittelter IQ-Wert drückt nur die Abweichung vom Durchschnitt aus. Damit sind noch keine qualitativen Unterschiede definiert.

Deshalb sollte der tatsächliche Leistungsstand im Vergleich zur Entwicklung Gleichaltriger auch im Bereich der sozialen Integration und der Selbständigkeit sowie der erforderliche Unterstützungsbedarf mit geeigneten Unterlagen ermittelt werden, dabei reichen ärztliche Befundberichte in der Regel nicht aus. Außerdem sind weitere gesundheitliche Störungen zusätzlich zu berücksichtigen.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


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Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag




Bezugsmöglichkeit:


Der Medizinische Sachverständige (MedSach)
Homepage: https://www.medsach.de

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Referenznummer:

R/ZS0151/0182x02


Informationsstand: 15.12.2016

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