Inhalt

in Literatur blättern

  • Detailansicht

Bibliographische Angaben zur Publikation

Die Bildung des Gesamt-GdB bei Begutachtungen nach dem Schwerbehindertenrecht


Autor/in:

Losch, Eberhard


Herausgeber/in:

k. A.


Quelle:

Der Medizinische Sachverständige (MedSach), 2008, 104. Jahrgang (Heft 6), Seite 236-239, Stuttgart: Gentner, ISSN: 0025-8490


Jahr:

2008



Abstract:


Obgleich in den Anhaltspunkten für die ärztliche Gutachtertätigkeit im sozialen Entschädigungsrecht und nach dem Schwerbehindertenrecht (Teil 2 SGB IX) vorgegeben ist, dass ein GdB von 50 und damit eine Schwerbehinderung erst dann festgestellt werden kann, wenn sich im Funktionellen ein Vergleich zu den hier entsprechend bewerteten Gesundheitsstörungen ziehen lässt, hat sich in der Praxis der letzten Jahre ein Automatismus GdB 30 plus 20 plus 20 gleich GdB 50 durchgesetzt.

Dies ist weder nach den Vorgaben der Anhaltspunkte noch nach den hierin aufgezeigten Gesundheitsstörungen, für die ein GdB von 50 vorhergesehen ist, gerechtfertigt. Um eine begriffliche Entwertung der Schwerbehinderung zu vermeiden wird man hier in Zukunft - auch von Seiten der Sozialgerichte - mehr auf die Vorgaben in den Anhaltspunkten zurückkommen müssen.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag




Bezugsmöglichkeit:


Der Medizinische Sachverständige (MedSach)
Homepage: https://www.medsach.de

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/ZS0151/0167


Informationsstand: 04.02.2009

in Literatur blättern