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Bibliographische Angaben zur Publikation

Möglichkeiten und Risiken einer Begutachtung nach Aktenlage

Aus Sicht der Kranken-/Pflegeversicherung



Autor/in:

Ruckriegel, Klaus


Herausgeber/in:

k. A.


Quelle:

Der Medizinische Sachverständige (MedSach), 2004, 100. Jahrgang (Heft 3), Seite 78-80, Stuttgart: Gentner, ISSN: 0025-8490


Jahr:

2004



Abstract:


Die Qualität der medizinischen und sozialmedizinischen Aussage eines Gutachtens und damit dessen Wert für den Auftraggeber steht und fällt mit der Qualität der verfügbaren Informationen. Die Begutachtung der Aktenlage und die körperliche Untersuchung sind primär gleichwertige Instrumente, um diese Informationsbasis mit dem notwendigen Qualitätsanspruch zu gewinnen.

Erst nachrangig sind Effektivitäts- und Effizienzaspekte, geboren aus ökonomischen Zwängen, bei der Wahl des Instruments zu berücksichtigen. Im Regelfall wird man aber im Bereich der Kranken-/Pflegeversicherung eine so ausreichend große Menge an präexistenten qualitativ geeigneten Informationen vorfinden, dass man ohne wesentliche Qualitätsabstriche auf das deutlich aufwendigere Instrument der körperlichen Untersuchung verzichten kann. So lassen sich mit kalkuliertem Aufwand die meisten Fragestellungen der Auftraggeber zu deren Zufriedenheit per Aktenlage beantworten.

Die Begutachtung per Aktenlage ist schnell und flexibel. Sie eignet sich deshalb auch zur Fallsteuerung. Bei endlichen Resourcen erlaubt ein gestaffeltes Vorgehen nicht zuletzt weiterhin den gezielten Einsatz der körperlichen Untersuchung bei medizinischen und sozialmedizinischen Problemfällen.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
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Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag




Bezugsmöglichkeit:


Der Medizinische Sachverständige (MedSach)
Homepage: https://www.medsach.de

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Referenznummer:

R/ZS0151/0081A


Informationsstand: 22.05.2004

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