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Bibliographische Angaben zur Publikation

Begutachtung komplexer regionaler Schmerzsyndrome (CRPS)


Autor/in:

Widder, Bernhard; Tegenthoff, Martin


Herausgeber/in:

k. A.


Quelle:

Der Medizinische Sachverständige (MedSach), 2014, 110. Jahrgang (Heft 1), Seite 26-31, Stuttgart: Gentner, ISSN: 0025-8490


Jahr:

2014



Abstract:


Die Begutachtung komplexer regionaler Schmerzsyndrome gestaltet sich regelmäßig schwierig: Das Ausmaß der geklagten Funktionsstörungen steht häufig im Missverhältnis zum auslösenden Trauma, die Symptomatik neigt zur Ausbreitung über die ursprüngliche Schädigungslokalisation hinaus, und die Diagnose muss überwiegend klinisch gestellt werden.

Angesichts der beweisrechtlichen Vorgaben ist die Diagnose eines komplexen regionalen Schmerzsyndroms daher nur zu stellen, wenn die Symptomatik in engem zeitlichen Zusammenhang mit einem geeigneten Trauma begann, klinisch eine distal betonte, handschuh, beziehungsweise strumpfförmige Symptomatik vorliegt, objektivierbare Befunde insbesondere in Form trophischer und/oder arthrogener Störungen nachweisbar sind, und andere Erkrankungen zuverlässig ausgeschlossen sind.

Ergänzend finden sich Vorschläge für eine Bewertung der mit einem komplexen regionalen Schmerzsyndrom verbundenen Minderung der Erwerbsfähigkeit (MdE) in der gesetzlichen Unfallversicherung, des Grads der Schädigungsfolgen (GdS) im sozialen Entschädigungsrecht sowie des Grads der Behinderung (GdB) nach dem Schwerbehindertenrecht.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag / Forschungsergebnis




Bezugsmöglichkeit:


Der Medizinische Sachverständige (MedSach)
Homepage: https://www.medsach.de

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Referenznummer:

R/ZS0151/0076


Informationsstand: 10.01.2014

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