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Bibliographische Angaben zur Publikation

Minderung der Erwerbsfähigkeit bei Krebserkrankungen im SGB VII

Aus juristischer Sicht



Autor/in:

Schafhausen, Martin


Herausgeber/in:

k. A.


Quelle:

Der Medizinische Sachverständige (MedSach), 2009, 105. Jahrgang (Heft 4), Seite 138-141, Stuttgart: Gentner, ISSN: 0025-8490


Jahr:

2009



Abstract:


Bei der Bemessung der Minderung der Erwerbsfähigkeit (MdE) bei zu Rezidiven neigenden Erkrankungen sind besondere Aspekte der Genesungszeit zu berücksichtigen.

Die Rechtsprechung versteht hierunter etwa das Vorliegen einer Dauertherapie, ein Schmerzsyndrom mit Schmerzmittelabhängigkeit, die Anpassung und Gewöhnung an den gegebenenfalls reduzierten Allgemeinzustand, die notwendige Schonung zur Stabilisierung des Gesundheitszustandes, psychische Beeinträchtigung wie Antriebsarmut, Hoffnungslosigkeit oder soziale Anpassungsschwierigkeiten.

Zu hohe Anforderungen an die medizinische Feststellung sind nicht erforderlich. Eine Pauschalierung ist möglich. Auch bei Herabbemessung der Minderung der Erwerbsfähigkeit sind ebenfalls Tatsachenfeststellungen erforderlich. Sind keine wesentlichen Änderungen eingetreten, rechtfertigt allein der Zeitablauf eine Herabbemessung der Minderung der Erwerbsfähigkeit nicht.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag




Bezugsmöglichkeit:


Der Medizinische Sachverständige (MedSach)
Homepage: https://www.medsach.de

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Referenznummer:

R/ZS0151/0025


Informationsstand: 30.07.2009

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