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Bibliographische Angaben zur Publikation

Mehr Richtlinien versus mehr Ermessensspielraum in der Begutachtung

Aus juristischer Sicht



Autor/in:

Mutschler, Bernd


Herausgeber/in:

k. A.


Quelle:

Der Medizinische Sachverständige (MedSach), 2002, 98. Jahrgang (Heft 2), Seite 42-44, Stuttgart: Gentner, ISSN: 0025-8490


Jahr:

2002



Abstract:


Die materiellen Vorgaben für die Begutachtung unterscheiden sich in den jeweiligen Zeigen des Sozialrechts erheblich. Teils kommen Richtlinien zum Einsatz, teils bestehen Einschätzungsspielräume. Richtlinien erleichtern die Beantwortung der Beweisfragen, sie determinieren aber das Ergebnis. Wertungsspielräume bieten dem Sachverständigen größere Entscheidungsfreiheit, stellen aber die gleichmäßige Rechtsanwendung nicht in gleicher Weise sicher.

Beide Ansätze verwirklichen bestimmte Aspekte des Rechtsstaatsprinzips. Wegen der genaueren Betrachtung des Einzelfalls und der größeren Flexibilität der Entscheidung findet der Einschätzungsspielraum mehr Akzeptanz; er fördert den Rechtsfrieden. Richtlinien bieten mehr Rechtssicherheit, bergen aber neue Konfliktfelder.

Diese Diskussion ist Thema des Artikels, die Gegenüberstellung mehr Richtlinien versus mehr Ermessensspielraum wird aus juristischer Sicht ausführlich behandelt.


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Schlagworte:
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Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag




Bezugsmöglichkeit:


Der Medizinische Sachverständige (MedSach)
Homepage: https://www.medsach.de

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/ZS0151/0021A


Informationsstand: 04.04.2002

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