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Bibliographische Angaben zur Publikation

Neue Hoffnung auf weniger Diskriminierung


Autor/in:

Röder, Jochen


Herausgeber/in:

Deutsche Epilepsievereinigung e.V.


Quelle:

Einfälle, 2007, 26. Jahrgang (Nummer 104), Seite 13-14, Berlin: einfälle, ISSN: 0177-2716


Jahr:

2007



Abstract:


Der Autor gibt einen Überblick über das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz, das seit August 2006 in Kraft ist. Es findet im Zivil- und Arbeitsrecht Anwendung und soll die Benachteiligung von Menschen beispielsweise aus Gründen der Rasse oder Behinderung verhindern. Das Gesetz unterscheidet mittelbare und unmittelbare Benachteiligung. Auch Belästigung ist eine Benachteiligung, wenn die Würde der betreffenden Person verletzt wird.

Trotzdem lässt das Gesetz eine unterschiedliche Behandlung zu, wenn es die auszuübende Tätigkeit oder die zugrunde liegende Bedingung erfordert. Um nicht mit dem AGG in Schwierigkeiten zu kommen, müssen Arbeitgeber zum Beispiel bei der Stellenausschreibung auf korrekte Formulierungen achten. Fühlen sich Beschäftigte benachteiligt, haben sie das Recht sich zu beschweren und der Arbeitgeber muss versuchen, durch geeignete Maßnahmen Abhilfe zu schaffen.

Abschließend bemerkt der Autor, dass die Handhabung des Gesetzes schwierig sei. Es werfe viele Fragen auf, mit denen sich die Gerichte auseinandersetzen müssten.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag




Bezugsmöglichkeit:


Einfälle - Mitgliederzeitschrift der Deutschen Epilepsievereinigung
Homepage: https://www.epilepsie-vereinigung.de/wir/mitgliederzeitschri...

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Referenznummer:

R/ZS0148/6490


Informationsstand: 07.02.2008

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