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Bibliographische Angaben zur Publikation

Inklusion schwer gemacht


Autor/in:

Krol, Beate


Herausgeber/in:

Aktion Mensch e.V.


Quelle:

MENSCHEN. das magazin, 2012, Ausgabe 4, Seite 22-26, Kassel: Publikom Z, ISSN: 1611-9576


Jahr:

2012



Abstract:


Nach anfänglichen Bedenken befürworten die meisten Regelschulen die Inklusion inzwischen. Problematisch bleiben die Bedingungen, unter denen der Systemwechsel vollzogen wird. Eine Umfrage der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) unter ihren Mitgliedern ergab zwar, dass die Einstellung der Sonderpädagogen und Regelschullehrer zum Thema Inklusion 'verhalten positiv' ist, aber 80 Prozent von ihnen die Umsetzung positiv sehen. Gerade mal zehn Prozent der Befragten fühlten sich gut auf einen gemeinsamen Unterricht vorbereitet.

Es mangele an der Umsetzung der im Jahre 2009 von Bundesregierung und Bundesrat ratifizierten UN-Behindertenrechtskonvention, sodass viele Lehrer den Eindruck haben, dass von politischer Seite aus lediglich Begriffskosmetik betrieben wird, um vom UN-Ausschuss für die Rechte von Menschen mit Behinderung nicht gerügt zu werden. Ein anderer Verdacht ist, dass die Inklusion vorgeschoben wird, um die vergleichsweise teuren Förderschulen einzusparen.

In dem Artikel kommen auch verschiedene Experten zu Wort.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Mehr zum Thema:


UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) | REHADAT-Recht




Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag




Bezugsmöglichkeit:


Magazin MENSCHEN. Inklusiv leben
Homepage: https://www.aktion-mensch.de/dafuer-stehen-wir/das-bewirken-...

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/ZS0145/0021


Informationsstand: 30.11.2012

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